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Schüler-Uni

Die SchülerUni in Dortmund wird seit 2003 angeboten. Sie sieht

vor, besonders begabten oder auch leistungsstarken Schüle-

rinnen und Schülern den Zugang zu regulären universitären

Veranstaltungen schon während der Schulzeit zu ermöglichen.

Die Schülerinnen und Schüler können an ausgewählten

Vorlesungen und Übungen teilnehmen. Voraussetzung für die

Teilnahme am Projekt ist die Zustimmung der Schule und eine

positive Einstellung der Eltern sowie der Lehrerinnen und Lehrer.

Die Schülerinnen und Schüler beantragen bei der Schulleitung

eine Freistellung vom jeweiligen Unterricht, den sie versäumen,

während Sie die Universitätsveranstaltung besuchen. Die

Schulleitung beurlaubt die Jungstudierenden vom Unterricht.

 

Die SchülerUni Dortmund definiert das Ziel des Projektes „als

individuelle Förderung und Motivation besonders begabter

Schülerinnen und Schüler, frühe Orientierungshilfe zur Studien-

wahl und langfristig eine Verkürzung der Studienzeiten. Die

Teilnahme an dem Projekt bietet den Schülerinnen und Schülern,

die selbstständig, zielgerichtet und engagiert arbeiten können

und wollen, eine stärkere Ausschöpfung ihrer Fähigkeiten und

Interessen. Dabei beschränkt sich die Förderung nicht auf eine

einmalige und kurzfristige Maßnahme, sondern kann sich über

einen längeren Zeitraum erstrecken.“

 

Die Anerkennung von Veranstaltungen und Leistungsnachweisen

wird vorgenommen, wenn sich die Schüler und Schülerinnen

später offiziell an der Universität einschreiben.

 

Das Zeppelin- und das Geschwister-Scholl-Gymnasium ermög-

lichen Schülerinnen und Schülern auf Antrag die Teilnahme an

der SchülerUni.

Ergänzend zu den Teilnahmemodalitäten, die die Universität Dortmund festlegt, werden weitere Verbindlichkeiten eingefordert.

 

Für uns als Staberger Gymnasien ist es wichtig, die Motivation und die Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler, die an der SchülerUni teilnehmen möchten, zu unterstützen, die Jungstudierenden zu begleiten und Lösungen für anfängliche Schwierigkeiten zu suchen.

 

 

Teilnahmemodalitäten der SchülerUni Dortmund 

(Stand: 2006/07)

 

1. Über die Teilnahme von Schülerinnen und Schülern am Projekt

entscheiden die Schule und die Universität Dortmund.

Die Schulleiterin bzw. der Schulleiter beurlaubt die Schülerin

bzw. den Schüler vom Unterricht der Schule. Der Besuch der

Veranstaltungen an de Universität Dortmund findet ersatzweise

für den Unterricht in der Schule statt und ist eine Schul-

veranstaltung. In welchem Umfang schulischer Unterricht

ausfallen darf, entscheidet die Schule.

 

2. Die Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, die Univer-

sitätsveranstaltungen formal wie den Unterricht in der Schule

zu handhaben, d.h. regelmäßig teilzunehmen, sich in der Schule

krank zu melden und schriftliche Entschuldigungen einzureichen

usw. Schülerinnen und Schüler sowie die Verantwortlichen der

Schulaufsicht, Hochschule und Schule behalten sich vor, die

Teilnahme zu beenden, wenn sich Misserfolge zeigen oder sich

die schulischen Leistungen negativ verändern.

 

3. Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, den ausfallenden

Unterricht selbstständig nachzuarbeiten, Klausuren zu schreiben

und, falls von der Schule gefordert, zusätzliche Leistungen, wie

z.B. das Verfassen von Referaten und/oder sonstige Leistungen

zu erbringen. Einzelheiten sind mit der Fachlehrerin bzw. mit dem

Fachlehrer abzustimmen.

 

4. Die Verantwortlichkeit für die Teilnahme am Projekt mit allen

sich daraus ergebenden Verpflichtungen und Risiken obliegt

ausschließlich der Schülerin bzw. dem Schüler. Die Schülerin bzw.

der Schüler ist verpflichtet, der Schule und der Universität

Dortmund eine vorzeitige Beendigung der Teilnahme (d.h. vor

Ende der Vorlesungszeit des jeweiligen Semesters) schriftlich

mitzuteilen.

 

 

Ergänzende Teilnahmemodalitäten der Staberger Gymnasien

 

5. Die beurlaubten Schüler/-innen arbeiten die versäumten

 Unterrichtsinhalte gewissenhaft nach.

 

6. Die beurlaubten Schüler/-innen benennen je zwei Mitschüler/

-innen, die ihnen Auskunft über die versäumten Unterrichts-

inhalte und die Hausaufgaben geben können. Der Fachlehrkraft

kann sich an diese Schüler/-innen wenden und evtl. im Unterricht

ausgeteiltes Arbeitsmaterial weiterleiten.

 

7. Für die versäumten Unterrichtsstunden darf keine Leistungs-

beurteilung in der „Sonstigen Mitarbeit“ erfolgen. Die Leistungs-

bewertung für die „Sonstige Mitarbeit“ ergibt sich aus den

Stunden, in denen die beurlaubten Schüler/-innen anwesend

sind und aus den Ersatzleistungen, die mit der Fachlehrkraft

individuell abgesprochen werden können. Die beurlaubten

Schüler/-innen sind in besonderem Maße aufgefordert, sich in

den Stunden einzubringen, in denen sie anwesend sind.

Sie sollen dort deutlich machen, dass sie die versäumten Un-

terrichtsinhalte nachgearbeitet haben und dem Unterricht

weiter folgen können. Die beurlaubten Schüler/-innen treffen

mit der zuständigen Fachlehrkraft, bei der sie den Unterricht

versäumen, verbindliche individuelle Vereinbarungen zur Er-

bringung der Leistungen.

 

8. Die beurlaubten Schüler/-innen vereinbaren im Abstand von

6 Wochen ein Beratungsgespräch mit der zuständigen Betreu-

ungslehrkraft.