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Mehr als 400 Neugierige in der „Scholl“-Aula

Informationsveranstaltung für Viertklässler und ihre Eltern am 15. Dezember

von Marlene Stube

 

Auch Informationsveranstaltungen können unterhaltsam sein. Das bewiesen die anwesenden Vertreter des Geschwister-Scholl-Gymnasiums am Freitag.

In der Aula am Staberg informierten sie die Eltern angehender Gymnasiasten über ihre Schule. Um die Flut von Daten und Fakten „leicht bekömmlich“ zu machen, hatte Direktorin Antje Maly- cha anstatt des üblichen Vortrages eine Gesprächsrunde vorbereitet.

Mehr als 400 Viertklässler und deren Eltern nahmen das Angebot wahr, so dass die Aula bis auf den letzten Platz gefüllt war.

Auf der Bühne standen neben einem Bistrotisch auch eine Wohnzimmercouch und ein Markt- stand. Auf dem gemütlichen Möbelstück nahmen vier Mädchen und Jungen Platz, die derzeit das Geschwister-Scholl-Gymnasium besuchen. Julian Ebke und Nikolai Ingenerf aus der Klasse 7b sowie Isabell Müller und Melanie Blöink aus der 5b repräsentierten die Schülerschaft, besonders die der unteren Klassen.

Dabei war der Nachmittag alles andere als eine „Werbeveranstaltung“. An den Bistrotisch lud Antje Malycha als erste Alexandra Blendowski-Springob als Schulpflegschaftsvorsitzende ein. In einem kurzen Gespräch erklärte diese die Funktion der Schulpflegschaft und ihre Erfahrungen mit dem Schulalltag, ohne auch weniger positive Seiten zu verschweigen.

Auch Gerd Schnell, Mitglied des Fördervereins-Vorstandes und Schülervater, wurde von der Di- rektorin interviewt. Kurz und informativ stellte er vor allem den anwesenden Eltern die Arbeit des Fördervereins vor.

Erprobungsstufenleiterin Ulrike Rohlmann gab einen umfassenden Überblick über die ersten Jahre an der Schule und über den Weg bis zum Abitur. Aus eigener Erfahrung wusste die Lehrerin, dass diese Zeit „ganz schön lang“ erscheint. Doch viele Aktivitäten und Projekte sollen helfen, die Zeit abwechslungsreich zu gestalten.

Im Gespräch mit Helga Lokowand, die selbst Mutter einer Scholl-Schülerin ist und eine Schule für fremdsprachlichen Unterricht leitet, wurde die Neugierde des Schulnachwuchses auf die kommenden Fremdsprachen, vor allem Englisch, geweckt.

Besonders interessant war für die Grundschüler natürlich das Gespräch mit den vier „Schollern“ auf der Couch. Was sagen die „Leidtragenden“ zu ihrer Schule? Und siehe da, die vier Schüler sind alles andere als unglücklich, zur Schule zu gehen. Im Gegenteil: Schule macht sogar Spaß! Vor allem das breite Angebot der außerunterrichtlichen AGs begeistert die vier. Ob sie nun Ei- senbahnstrecken bauen oder lieber tanzen wollen, für jeden gibt es die passende Aktivität. Und so kam es, dass am späten Freitagnachmittag sich so mancher Grundschüler auf die kommende Schulzeit gefreut hat.