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Das Jahr 2001, ein bess'res gibt es keins

von Marlene Stube 

 

In einem gefüllten Kulturhaussaal begrüßte Abiturient Henning Schröder Mitschüler, Eltern Leh- rer und Freunde zum diesjährigen Abi-Ball des Geschwister-Scholl- und Zeppelin-Gymnasiums. Ohne viel Worte überließ er seiner Mitschülerin Annika Groll die Bühne, die mit Ludwig van Beet- hovens Klaviersonate Opus 13 einen lockeren Einstieg in das Programm schaffte. Die überzeu- genden musikalischen Künste der Abiturientin wurden mit anerkennendem Applaus belohnt.

„Wir sind nun mal die besten, da gibt es nichts zu testen. Das Jahr 2001, ein bess'res gibt es keins.“ Mit diesen selbstbewussten Worten präsentierte sich der Abiturjahrgang 2001 der Sta- berger Gymnasien am vergangenen Freitagabend im Kulturhaus. Zum Programm des feierlichen Abiturballs gehörte neben dem traditionellen Vergabe der Zeugnisse auch die Vorführung des selbstgeschriebenen Abi-Lieds.

Anschließend hielt Dr. Manfred Vonderschen, Direktor der Zeppelin-Gymnasiums, die traditionelle Abiturrede. Hierbei blickte er auf die vergangenen Schuljahre zurück und ließ die verschiedenen Stationen der Schullaufbahn Revue passieren. Neben der Erinnerung an schöne Ereignisse regte der Direktor aber auch zum Nachdenken über die Bildungspolitik an, die den Schülern die Schul- zeit durch finanzielle Einsparungen erschwert. Abschließend wünschte Dr. Manfred Vonderschen den Abiturienten alles Gute für ihre weitere Laufbahn.

Nun folgte die Vergabe der Abiturzeugnisse, die jeder Schüler des Geschwister-Scholl-Gymna- siums von Direktorin Antje Malycha und jeder Zeppelin-Schüler von Dr. Manfred Vonderschen entgegennehmen konnte. Nach der Zeugnisausgabe folgten die Ehrungen für besondere Lei- stungen. Hierzu gehören natürlich auch besondere Leistungen im Abitur.

Einen Notendurchschnitt von 1.0 schafften Sonja Hilbig vom Zeppelin-Gymnasium sowie Sandra Klepatz vom Geschwister-Scholl-Gymnasium. Der Erfolg der Abiturientinnen wurde von den Zu- schauern mit einem Extra-Applaus belohnt.

Auch außerhalb des Unterrichts haben sich Schüler durch herausragende Leistungen ausge- zeichnet. Dazu wurden im Bereich Physik Sonja Hilbig und Joachim Riegel, im Bereich der Schü- lervertretung Jan Henning Klapper, Benjamin Böhm, Sandra Klepatz, Steffen Luft und Björn Schäfer, im Bereich der AGs Philip Denger, Aira Schartner und Katharina Wendel, im Bereich Tanz Stefanie Lagrave, Annika Lokowand, Helena Ludwig, Aira Schartner und Katharina Wendel, im Bereich Orchester Joachim Riegel und im Bereich Chor Kathrin Albrecht und Jan Reich, im Be- reich Theater Sebastian Gall, Annika Groll, Steffen Luft, Joachim Riegel und Merle Wittwer ge- ehrt.

Eine besondere Auszeichnung erhielten Joachim Riegel und Björn Schäfer, die eine Ehrung der Stadt Lüdenscheid entgegen nehmen durften. Die Abiturienten hatten in einem Wettbewerb ge- gen rechte Gewalt den ersten Platz belegt.

Nach den Ehrungen übergaben die Lehrer die Gestaltung des Programms zurück an die Abituri- enten: Jahrgangsstufensprecher Björn Schäfer hielt eine Ansprache zum Thema „Labirinth der Meister“, welches das diesjährige Abi-Motto ist. 

Anschließend stellten einige Abiturienten in einem Theaterstück die schwere Entscheidung zwi- schen Zepp und Scholl dar. Treffend genau spielten die nun ehemaligen Schüler die Eigenheiten ihrer Lehrer nach und hatten damit die Lacher auf ihrer Seite.

Temporeich ging es weiter: Die Tanzformation Sneak’ah, zu der auch vier Abiturientinnen gehö- ren, sorgte mit Streetdance für Stimmung. Anschließend blickten die Staberger mit einer Video- präsentation vor allem auf die fröhlicheren Seiten ihrer Schulzeit zurück. Zum Abschluss sangen alle 110 Abiturienten den Abi-Song „Time of your life“ und das Abi-Lied, das einige selbst ge- schrieben und aufgenommen hatten. 

Als am Ende hunderte bunter Luftballons von der Decke regneten, lagen sich die Abiturienten in den Armen und manch einer dachte wehmütig an die vergangene  Zeit zurück.

Im Anschluss folgte der inoffizielle Teil des Abends im Foyer des Kulturhauses mit Live-Band und Büfett.