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Die Klassenfahrt der 6c

von Sebastian Lange, Klasse 6c

 

Wenn euch gerade so langweilig ist (alle Spiele durchgespielt, Harry Potter zum fünften Mal durchgeblättert, die Lieblings-Serie wird zum vierten Mal wiederholt u.s.w.) und ihr gerade auf unserer Homepage surft, könnt ihr doch gleich mal gucken, was die Klasse 6c auf Langeoog alles so terrorisiert hat.

Der erste Tag ging schon gleich fast in die Hose, als es wie aus Eimern goss. Trotzdem ließ unser Optimismus nicht nach und wir fuhren um 6.15 Uhr am Montag so fröhlich wie nie zuvor los. Während der Fahrt war nichts Besonderes los, mit Ausnahme der Tatsache, dass  wir auf halber Strecke eine Pause machten, nur um gleich wieder loszufahren. Auf der Fähre war auch nichts Besonderes los (nur ein paar Schüler wurden von den Möwen um ihre Ration erleichtert, um mit unappetitlichen weißen Klecksen Bekanntschaft zu machen).

Und als wir auf Langeoog mit der Bimmelbahn zur Herberge fuhren und tatsächlich lebend dort ankamen, wurden wir gleich wieder ins Grab gezogen.... . Die Herberge war nach Meinung der Klasse schon fast gar nicht mehr als solche zu bezeichnen (Achtung!!! Die Meinung dieser Leute muss nicht unbedingt die Meinung der Lehrer und Schüler des GSG wiedergeben).

Als das Abendessen angerichtet wurde, waren wieder einige der Ansicht, dass es schrecklich sei. Aber eigentlich war es total in Ordnung, was uns da aufgetischt wurde. Am nächsten Tag machten wir eine 15 Kilometer-Wanderung , bei der einige schlapp gemacht haben. Nach der Wanderung ging es dann zum Mittagessen (Wow!!! Endlich mal was Leckeres!!!!) und später zum Strand. Die Hälfte der Klasse erlitt an diesem Tag einem Sonnenbrand. Als es dann um 10 Uhr ins Bett ging (So früh?????... Yusuf) ging es dann auch gleich um 7 30 Uhr wieder auf die Beine (So früh?????... Yusuf).  

Dieser Tag sollte der schönste Tag auf Langeoog werden ... . Am Frühstückstisch hörten  wir, dass es ins Kino gehen sollte. Doch um unsere Lebensgeister zu wecken, machten wir zunächst einen Minispaziergang, den selbst die schwächsten Gemüter  verkraften konnten . Als es dann zum Strand ging, kämpften wir in einem Ball über die Schnur-Turnier um eine Portion Eis für die Siegermannschaft. 

Abends war es dann soweit. Die Mädchen und die Jungen machten sich chic, um bei der Schlacht- und Liebesgeschichte in Pearl Harbour und im Bett (fast) life dabei zu sein. Am näch- sten Tag wurden wir wieder in aller Frühe aus den Betten gescheucht, um unser Frühstück (Mmmhhh: Müsli, Cornflakes und leckerer Quark) zu vernichten. Dann ging es zum Fahrradver- leih, wo sich jeder ein Fahrrad lieh. Die erste Tour war ein Witz; lediglich bis zum Hafen und wieder zurück. Danach gab es Mittagessen (Wettessen im Fall mancher). Die eigentliche Tour danach dauerte im Vergleich zu unserer 15-km-Wanderung nicht so lang, doch auch mit dem Fahrrad sind 20 Kilometer nicht so leicht zu bewältigen (10 Kilometer davon mit MÖRDERISCHEM Gegenwind). 

Dagegen war die Spazierfahrt zum Hafen nur eine Dehnübung!!! Als wir dann TOTAL-VOLL-ME- GA!!! enttäuscht (bei den Seehundbänken, unserem Ziel, war nur ein Seehund als schwarzer Fleck zu sehen) und mit wundem Hintern in der Herberge ankamen, hatte Niemand zu Nichts Lust. Am nächsten Tag gab es jedoch einige schrille Ereignisse.

Zuerst gingen wir alle in ein Schifffahrtsmuseum, wo wir am Ende ein Rätselblatt mit Fragen zum Museum bekamen . NATÜRLICH hat meine Gruppe alles richtig gelöst und NATÜRLICH haben WIR NICHT geschummelt ... . (Wir doch nicht !!!!).

Danach ging es (voller Energie) zum Strand, wo wir uns mit Siegen, Niederlagen und derben Sprüchen so moralisch fertig machten, dass uns eine Wundertüte Eis für jeden (sponsored by Haferberger, Rogge und Wolff ) grade recht kam. Unser psychischer Höchstpunkt in dieser Wo- che wurde nach kurzer Zeit vom Watt und dessen Bewohnern unter den Gefrierpunkt gestoßen (Wattwürmer, Muscheln, tote Vögel und der so genannte Schlick) . Als wir uns dann von dem Ekeln erholt hatten und unser Abendbrot mit halsbrecherischem (Ähäm   ..... räusper..) Appetit verschlungen haben, startete die, größte tollste, lustigste, kindergerechteste Kerzendisco, die ich je erlebt habe (cool war sie aber wirklich!!!). Um eins dann ins Bett, um viertel vor acht wieder raus .

Ihr fragt euch sicherlich wie wir bei solchen Verhältnissen überlebt haben (ODER???). Tja , dank meiner Worte zu Frau Rogge konnten wir am Donnerstag bis HALB 9 schlafen (man hat eben seine Beziehungen). Wow!

Auf der Rückfahrt setzten wir Herrn Wolff aus dem Bus zu seiner Frau und seinem Sohn, um dann an der Schule von unseren Eltern abgeholt zu werden.

Wenn ich euch jetzt auch noch die kleinen Vorkommnisse (Fingerbrüche etc..........) und GE- NAUEN Details geben würde, platzte die Homepage vermutlich aus allen Nähten. Also überlasse ich sie lieber Eurer Fantasie ...