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Unser Wochenende in Xanten

von Jennifer Kreinberg, 8b

 

Am Samstag, den 16.06.2001, machten sich 15 gutgelaunte Schülerinnen und Schüler inklusive zwei Lehrern auf, die römische Herberge in Xanten zu besuchen.

Die Personen, das Gepäck und unser Modell, das in Xanten ausgestellt werden sollte, wurden auf mehrere Autos verteilt und um 15.00 Uhr startete unser Heereszug. Um ca. 17.00 Uhr ka- men wir in Xanten an. Zuerst bezogen wir unsere Zimmer in der antiken römischen Herberge. Als alle Betten gemacht und das Essen in den für uns zur Verfügung stehenden Kühlschrank ge- räumt waren, erkundeten wir den Park.

Ein Großteil ging auf den Abenteuerspielplatz, während sich die anderen Schüler mit den Se- henswürdigkeiten des Parks vertraut machten. Doch es blieb nicht viel Zeit für privates Ver- gnügen, da noch rund 200 Flugblätter geschrieben und ca. 30 Aquädukte für die Besucher vor- bereitet werden mussten. Denn die Besucher konnten sich nicht nur das Modell erklären lassen, es stand ihnen auch frei, sich die Entstehung des Projektes auf Plakaten anzuschauen, Tempel und Aquädukte zu basteln oder zu versuchen ein Rätsel zu lösen, bei dem man auch etwas ge- winnen konnte.

Nach dieser Knochenarbeit, bei der uns Frau Rogge immer schön auf Trab hielt, konnte man sich bei einem umfassenden Abendessen stärken. Nach dem Abwasch durfte dann jeder selbst ent- scheiden, was er machen wollte. Alle Schülerinnen und Schüler entschlossen, sich nach diesem reichhaltigen Essen wieder in Form zu bringen, indem sie alle zusammen Ball spielten. Es war ein gelungener Tag, denn auch das Wetter spielte mit. Später versammelte sich die ganze Runde, um Tabu zu spielen. Doch als wir dann um 12.00 Uhr ins Bett geschickt wurden, hatte natürlich keiner daran gedacht zu schlafen. Stattdessen hielten wir auch Frau Rogge und Frau Rische vom Schlafen ab. So wurde es eine abwechslungsreiche Nacht, in der uns Frau Rogge und Frau Rische öfter mal einen Besuch abstatteten, aber nicht um mitzufeiern. Um 02.00 Uhr hielten wir es dann doch für eine gute Idee zu schlafen, denn der nächste Tag sollte sehr anstrengend werden.

Und so sah der nächste Tag aus:

Wir mussten um ca. 7.00 Uhr aufstehen, um um 7.30 Uhr zu frühstücken, denn um 11.00 Uhr begann die Ausstellung unseres Modells und vorher musste schon alles gepackt und sauber sein, da später keine Möglichkeit mehr dazu bestand.

Um 11.00 Uhr dann teilte sich die Gruppe. Der eine Teil ging mit Werbeplakaten und Flugblättern durch den Park, um Besucher anzulocken, der andere Teil blieb bei dem Modell, um die neugie- rigen Besucher zu unterrichten und zu unterhalten.

Zuerst schien alles perfekt zu sein, doch dann zog ein Gewitter mit starkem Regen auf, der un- sere Schilder in Mitleidenschaft zog. Durch diesen Regen wurden viele der Besucher wieder ver- trieben. Zeitweise wurden die Gruppen gewechselt, sodass jeder mal etwas essen konnte und etwas Abwechslung hatte. So ging es dann bis 17.00 Uhr weiter und im Endeffekt erzielten wir doch ein gutes Ergebnis. Alles in allem war es doch ein tolles Wochenende.