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Fahrdemonstration für die Staberger 12

von Marlene Stube

 

Gerade Fahranfänger neigen zu Selbstüberschätzung und überhöhter Geschwindigkeit. Und das kann Menschenleben kosten.

Um den Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Zeppelin- und des Geschwister-Scholl-Gymnasiums auf die Folgen einer riskanten Fahrweise, hatte die Polizei die Jugendlichen zu einer Fahrdemon- stration eingeladen.

Am Donnerstagvormittag zeigten die Verkehrssicherheitsberater Jürgen Willkomm, Axel Strüver und Holger Getzlaff auf der extra abgesperrten Saarlandstraße beispielsweise, wie lang der Bremsweg schon bei einer Geschwindigkeit von 30 Stundenkilometern wird. Um die Wucht des Aufpralls deutlich zu machen, fuhren die Beamten den Streifenwagen zuerst mit 30, später dann mit 40, 50 und 70 Stundenkilometern gegen einen Styroporblock, der durch den Zusammenstoß einige Meter durch die Luft geschleudert wurde.

Anschließend erläuterten sie den Schülern beispielsweise, dass ein Kind keine Überlebenschance hat, wenn es mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h getroffen wird. In einem Gespräch wurde deutlich, wie sehr die Demonstration die Staberger beeindruckt hat. „Ich fahre nie wieder in ei- ner Tempo 30 Zone zu schnell“, schwor eine Schülerin.