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"Quereinsteiger" mit Fragenkatalog - Rund 40 Haupt- und Realschüler 

informierten sich am Geschwister-Scholl-Gymnasium über den Sprung in 

die Oberstufe

 

WR Rund 40 Haupt- und Realschüler nahmen am großen Info-Tag zum Thema "Der Sprung in die gymnasiale Oberstufe" im Geschwister-Scholl-Gymnasium teil. Die Schüler werden im kommen- den Sommer ihren Abschluss mit "Qualifikationsvermerk" machen und erhalten so die Berechti- gung, im Herbst auf ein Gymnasium überzuwechseln.

Jede Menge Fragen hatten die jungen Gymnasialanwärter im Gepäck: Da ging es um Stunden- pläne, um die Belegung von Wahl- und Pflichtfächern, um verschiedene Fachkombinationen und nicht zuletzt um die berühmten Oberstufen-Leistungskurse, ohne die kein Abitur absolviert wer- den kann. Die Zepp-und Scholl-Pädagogen und Organisatoren des Info-Treffens Marlies Fricke und Jürgen Krüger hatten alle Hände voll zu tun.

"Für viele Real- und Hauptschüler bedeutet ein Wechsel auf ein Gymnasium ein deutliches Mehr an Leistungsdruck", sagte Marlies Fricke. Der Wunsch, da alles genau zu planen, sei deshalb verständlich. Dennoch habe man bislang nur gute Erfahrungen mit Quereinsteigern gemacht. Fricke: "Nicht selten machen die hinterher sogar das bessere Abitur. Quereinsteiger sind in der Regel fleißiger und stecken sich klarere Ziele." Etwaige Wissensdefizite würden ohnehin schon früh ausgeglichen.

"Hier bieten wir besondere Aufbaukurse in den Fächern Mathe, Englisch und Deutsch an, die statt dreimal sogar viermal pro Woche stattfinden."

Hier sei man unter sich, so dass intensiveres Lernen möglich sei. Spätestens nach einem Jahr sei kein Leistungsunterschied zu den mehr festzustellen. Marlies Fricke: "Das Interesse ist un- gebrochen nach Beendigung der 10. Haupt- oder Realschulklasse auf ein Gymnasium überzu- wechseln." Jedes Jahr entschlössen sich in Lüdenscheid etwa 15 bis 20 Schüler zu diesem Schritt.