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Karnevalsfeier der SV für die Klassen 5 und 6

von Marlene Stube

 

Endlich mal jemand andres sein, in eine fremde Haut schlüpfen. Zu keiner Jahreszeit ist die Ge- legenheit hierzu besser als an Karneval. Und so begegnet man zur bunten Jahreszeit den ver- schiedensten Kostümierungen. Besonders farbenfroh war es am Mittwoch, dem 6. Februar 2001, im Geschwister-Scholl-Gymnasium. Zur Karnevalsfeier der Unterstufe hatten sich die Teilnehmer mächtig in Schale geworfen.

Zwei Stunden lang tobte in der Turnhalle am Staberg der sprichwörtliche Mob. Mit jeder Menge gute Laune im Gepäck erschienen die kleinen Karnevalisten um halb vier in der bereits bunt de- korierten Halle. Und sofort gab es kein Halten mehr. Zu Gute-Laune-Musik bestaunten Schüler- innen und Schüler der 5. und 6. Klasse gegenseitig ihre Kostüme und stimmten sich auf die kommende Feier ein. Denn die Vertreter der SV hatten einiges vorbereitet. Doch zuerst über- nahmen die Unterstufenschüler selbst das Zepter. Mit einstudierten Büttenreden, Tänzen und Sketchen zeigten sie, welch ungeahnte Talente in ihnen stecken. Natürlich ernteten die Dar- steller kräftigen Applaus und jede Menge Lacher ihrer Mitschüler.

Anschließend wurde es spannend, als die Sieger des Malwettbewerbs geehrt wurden. Im Vorfeld der Feier hatten die Schülerinnen und Schüler nämlich ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und ihr schönstes Karnevalskostüm gemalt. Als Hautpreis gab es einen Kinogutschein zu gewinnen.

Nach so viel Anstrengung gab es nun eine kleine Verschnaufpause,  in der die Karnevalisten bei Kuchen und Getränken ihre Batterie auffüllen konnten. Schließlich brauchten die jede Menge Kraft für den nun folgenden Kostümwettbewerb. Dabei musste jeder ganz professionell über ei- nen Laufsteg laufen und sein Kostüm präsentieren. Die Jury der SV war dabei sehr beeindruckt von dem Einfallsreichtum der Schüler. Da liefen Schmetterlinge, Eisprinzessinnen, Räuber und Vogelscheuchen über den Laufsteg. Ihnen folgten ein Marsriegel, Hexen, Zauberer und sogar eine Sektflasche. Während sich die Jury zur Beratung zurückzog, konnten die Schüler bei einem „Eins, Zwei oder Drei“ Quiz ihr Wissen unter Beweis stellen. Bei der anschließenden Prämierung der Kostüme wurde es noch mal richtig spannend. Doch wie es häufig ist: Wenn’s wirklich schön wird, muss man aufhören. Und so war die Veranstaltung nach Meinung aller Beteiligten viel zu schnell vorbei.