Zurück

Der GSG-Jahreskalender 2001 ist da!

365 Tage – eine Schule zieht Bilanz

 

WR Wenn es mal wieder so weit ist und 365 Tage verstrichen sind, beginnt die Grübelei: Was war denn noch mal im April letzten Jahres? Und warum hängt auf einmal diese gelb–gestreifte Bluse im Kleiderschrank? Ein besonderer Anlass? Fragen über Fragen, worauf nur mühselig Ant- wort zu finden ist. Da ist der fleißige Tagebuchschreiber fein raus, der tagtäglich Erfahrungen, Eindrücke und Neuigkeiten zu Protokoll gibt.

Eine Person hat im Laufe eines Jahres viele Ereignisse zu verbuchen, an die es sich zu erinnern gilt. Was aber macht eine ganze Schule mit ca. 700 Pennälern und einer 45-köpfigen Lehrer- schaft? Die Antwort auf dieses Problem liegt im Sekretariat des Geschwister-Scholl-Gymnasi- ums: 210-Seiten ist er lang, voll von Geschichten, Informationen und lässt das ganze Jahr 2001 noch einmal Revue passieren. Mit Namen „Jahreskalender des Geschwister-Scholl-Gymnasiums” stellt er sich nun der Öffentlichkeit und gliedert sich als zehnter seiner Art in die Reihe seiner Vorgänger ein.

Mit diesem Schriftstück feiert Ernst-August Benfer, ehemaliger Schulleiter und Hauptverant- wortlicher des Kalenders, ein Jubiläum. Zehn Mal Beiträge sammeln und zusammenstellen, zehn Mal redigieren, korrigieren, zehn Mal setzen und in den Druck geben. Eine Arbeit, die schier un- bezahlbar ist und nicht selten undankbare Momente aufweist. Doch nun feiert das Jahrbuch einen runden Geburtstag und wird in jedem Fall fortgeführt. Schulleiterin Antje Malycha be- trachtet das Jubiläumsstück mit Stolz und kann bedenkenlos zu Protokoll geben, dass „nach all den Jahren die Qualität der Beiträge stets auf hohem Niveau gleichgeblieben ist.”

Ob das alljährliche Praktikum der Jahrgangsstufe 11, neue Gesichter im Referendariat oder der ein oder andere Reisebericht - alles ist schwarz auf weiß nachzulesen und unwiderruflich fest- gehalten. Wettbewerbe, Bunte Abende, Sportereignisse, Glanzpunkte des schulischen Alltags vervollständigen das Werk. Das „Jahr der Sprachen” wurde besonders am Scholl sehr ernst ge- nommen und findet auf vielen Seiten seinen Platz.

Welch ein Glück, dass es die Printmedien gibt! „Ohne die Zusammenarbeit mit der Zeitung, wäre die Erstellung des Kalenders gar nicht möglich!” gibt Ernst-August Benfer zu bedenken. Frei nach dem Motto „früh übt sich...” schwang auch der ein oder andere fleißige Schüler den Stift, um persönliche Erfahrungen niederzuschreiben.

Soviel zum Inhalt. Die Finanzierung des Jahres-Tagebuchs steht auf einem ganz anderen Blatt. Dank des Fördervereins und des aktiven Einsatzes von „Werbefachmann” Gerhard Schnell trägt sich der Kalender zu hundert Prozent durch Sponsoren. Dies bedeutet, dass die Einnahmen durch den Verkauf des „Scholl-Portraits” ausschließlich der Ausstattung der Schule und ihren Zöglingen zu Gute kommt. „Das Geld gehört in die Schule, nicht in ein Druckwerk!” beteuert Gerhard Schnell mit Nachdruck und erklärt damit seine Arbeit.

Das Deckblatt ziert ein Foto, betitelt mit „Das GSG in Lüdenscheid im Sauerland”, von Peter Sippel freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Das liebevoll gestaltete Werk steht nun der Öffentlichkeit zur Verfügung und kann für 5 Euro im Sekretariat der Schule (36 54 90) oder in der Buchhandlung Eckardt erworben werden.

Ab jetzt heißt es wieder allabendlich: „Liebes Tagebuch...”, um auch die kommenden 365 Tage in Wort und Bild zu dokumentieren.