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Herzliche Begrüßung am "Scholl" nahm 96 Sextanern das Kribbeln im

Bauch

 

WR Der eine geht, der andere kommt. Das ist der Lauf der Dinge, das ist das Schicksal in jeder Schule.

"99 Luftballons auf ihrem Weg zum Horizont" waren am vergangenen Samstagmorgen über den Dächern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums zu erspähen, als 96 Nachwuchsschüler und drei Klassenlehrerinnen ihre Namen und ihre Wünsche für das kommende Schuljahr auf eine Karte geschrieben und diese, mittels Helium, gen Himmel geschickt hatten.

Die Aula platzte beinahe aus allen Nähten, als sich die Neulinge samt elterlich-geschwisterli- chem Anhang zur Sextanerbegrüßung einen Platz suchten - der erste Akt in der neuen Schule, das erste Mal umgeben von neuen Gesichtern, die von nun an neun ganze Jahre lang ihren Le- bensweg gemeinsam bestreiten werden. Ein Anlass also, der gewürdigt werden muss. Und wer wüsste besser, was an einem solchen Tag wichtig ist und was nicht, als die "alten Hasen" aus den Klassen fünf und sechs?

In ihrem bunten, liebevoll gestalteten Programm hießen sie ihre neuen Mitschüler herzlich will- kommen und zeigten gleichzeitig, was der Staberg alles zu bieten hat. Tanz, Theater, Gesang - wer Talent besitzt, hat die besten Voraussetzungen, dieses in eine der vielen AG´s einzubrin- gen. Daran ließen die Akteure keinen Zweifel. "Saturday Night Fever" ging durch die Reihen, als eine ganze Abordnung an Unterstufenschülerinnen das Bühnenzepter in die Hand nahm und die Beine à la John Travolta in die Luft warf.

Fahad Cheema (6c) und Lisa Worobey (5c) präsentierten ihre lyrische Ader, indem sie sich im Gedichtaufsagen übten, und die 5. Klassen von Gudrun Schumann und Antje Malycha erteilten eine Lektion in Englisch. Es folgte eine Vielzahl von Darbietungen, die allesamt das Bild der Schule auf aktive, farbenfrohe und vielfältige Art und Weise wiedergaben.

Rektorin Antje Malycha und Erprobungsstufenleiterin Ulrike Rohlmann nahmen den kleinen Neu- ankömmlingen mit herzlichen Worten das unangenehme Kribbeln im Bauch, das sich bemerkbar macht, wenn eine neue Schule als großes, unbekannte Etwas auftaucht. Sie verwandelten banges Zögern in freudige Erwartung und machten Lust auf den bald beginnenden Schulalltag.

Ulrike Rohlmann, Michaela Knaupe und Ina Rogge walteten ihrer Ämter als neue Klassenlehrer- innen und riefen alle 96 Schüler nacheinander namentlich auf die Bühne. "Da steht sie nun, die Zukunft!"