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Gewaltprävention am GSG

von Malte Schemm und Yusuf Tekce, 7c 

 

1. Kriminalität und seine Gesetze

Am 9.11. dieses Jahres hatten wir (die 7c) fast einen ganzen Vormittag Unterricht über Gewalt und Kriminalität. 

Herr Enser, ein Polizist aus Iserlohn, ist eigens zu uns in die Schule gekommen, um uns bei- spielsweise zu zeigen, was man für eine Strafe bekommt, wenn man jemanden verprügelt, um ihm danach auch noch seine Brieftasche zu stehlen. Bei dieser Tat bekommt man nämlich, je nach dem, wie alt man ist, eine nicht gerade milde Strafe, da es sich um einen Raub handelt. 

Es gibt zwei Arten von Kriminalität: das Verbrechen und das Vergehen. 

Zu den Verbrechen gehören u.a. Mord, Brandstiftung, Vergewaltigung, Totschlag und Raub (s.o. im Beispiel). Wenn jemand z.B. illegal Waffen besitzt, mit Drogen dealt oder sie selber konsumiert, stiehlt, Steuern hinterzieht  oder schwarzfährt, spricht man von einem Vergehen. Man kann als Kind zwar nicht bestraft werden, die Taten werden aber in einer Akte aufgenom- men, was später die Berufswahl einschränken kann. 

Wir sahen auch zwei Filme. Der erste handelte davon, dass ein Junge in Iserlohn auf offener Straße von anderen Jungen beraubt wurde und kaum eine Person eingegriff. Eine Person sagte sogar, dass es ganz normal sei, wenn dies heutzutage geschehe. 

Der zweite Film hieß „Der 50 Mark Schein“ und es ging darum, dass ein Junge mehrere Mitschü- ler erpresste, die Mitschüler sich aber zusammen taten, um im Falle, dass er wieder seine Mit- schüler erpresste, bei der Schulleiterin gegen ihn auszusagen. Nachdem wir uns die Filme ange- schaut hatten, sprachen wir kurz über sie.

2. Waffen

Waffen, so erzählte Herr Enser uns, werden nicht wegen ihrer Gefährlichkeit, sondern nach ihrer Anwendung verboten. Wird z.B. eine Person mit einem Messer angegriffen, das der Täter hinter seinem Rücken öffnet, so kann das Opfer die Gefahr zunächst nicht erkennen. Diese Messer sind deshalb verboten. Softguns, die früher als Spielzeug galten, sind ebenfalls verboten, mit Ausnahme derjenigen, die mit einem F signiert sind. Sogar der Besitz einer Softgun ist verboten.

Um eine Waffe besitzen zu können, muss man einen Waffenschein besitzen, und um sie dann auch tatsächlich benutzen zu können, bedeutet einen weiteren Schein.