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16 Akademiker informierten am Staberg - Hilfestellung auf dem Weg

zum Beruf

von Anna Hoff

 

Es gibt nach dem Abitur eine ganze Reihe von Möglichkeiten, auf mehr oder weniger holprigen Wegen zum ersehnten Berufsziel zu gelangen.

Wie die aussehen könnten, erfuhren die Schüler der Staberger Gymnasien bei einer die Berufs- informationsveranstaltung am vergangenen Dienstag.

Nachdem bereits im vergangenen Mai über die verschiedenen Ausbildungsberufe informiert wur- de, präsentierte sich nun die akademische Fraktion.

16 Vertreter deckten eine große Berufspalette ab. Die Besucher setzten sich gute zwei Stunden mit den neugierigen und kritischen Fragen der Schülerschaft auseinander.

Diese Veranstaltungsform war längst nicht für alle Gäste neu. Peter Barten vom Arbeitsamt Iserlohn ist beispielsweise ein Dauergast und gehört beinahe zur Familie, ebenso Detlef Halbe (Elektrotechnik) und Stefanie Finke (Sonderpädagogik).

Dem gegenüber standen Hermann Escher (Architektur) und Professor Dr. Michaela Hellerforth (Facility Management), die als absolute Neulinge in die Schule kamen.

Wenn es ein akademischer Beruf sein soll, der in ferner Zukunft die Brötchen garantiert, sei ein Studium zweifellos unumgänglich, wurde am Dienstag deutlich.

Die Frage heißt nur: wo?

Ein Trio aus dem Ruhrgebiet zeigte, dass die Universität Dortmund besondere Perspektiven im Bereich der Raumplanung und der Chemietechnik zu bieten habe. Ute Stockmann bot spezielle Hilfestellung bezogen auf die Uni Dortmund und hatte enormen Spaß an den disziplinierten Ge- sprächen mit den Schülern.

Es zeichnete sich im Laufe der Veranstaltung ab, dass es ein äußerst interessierter und wis- sensdurstiger Jahrgang war, der am Dienstag durch die Klassenzimmer zog, um dem Schulab- schluss eine sinnvolle Tätigkeit anzuschließen.

Keine Sorgen um BWL-Nachwuchs

Ich mache mir um den BWL-Nachwuchs keine Sorgen, resümierte Urs Müller-Ortolf.

Dem konnten sich Juristin Heike Rother-Wilma und Dr. Martin Schürholz (Kreiskrankenhaus) für ihren Bereich nur anschließen.

Oberstudienrat Gerd Peters (Zepp), der in Zusammenarbeit mit Reinhard Fricke (Scholl) diese Berufsinformationsveranstaltung seit einigen Jahren organisiert, möchte mit dieser Einrichtung Impulse und Hilfestellung geben.

In einem unüberschaubaren Meer an Studiengängen, Berufsbildern und Ausbildungsmöglichkeiten komme der Informationsaustausch einem Rettungsring gleich und könne dem ein oder anderen Schüler zumindest schon mal eine grobe Richtung weisen.