Zurück

Edel und peppig: Gala-Abend im "Scholl"

 

WR •  Es ähnelte einem Gala-Abend: "Christmas time is here again", die traditionelle Weih- nachtsrevue des Geschwister-Scholl-Gymnasiums war edel, peppig, witzig und gut besucht.

"Reserviert" - dieses Wort dominierte am Freitag die Schulaula. Sämtliche Plätze waren besetzt, denn die Darbietungen der Schüler und Lehrer wollten sich Eltern, Großeltern und Geschwister nicht entgehen lassen.

Und so, wie Weihnachten nur einmal im Jahr vorkommt, spielt auch nur einmal im Jahr die GSG 4, die hauseigene Band des Gymnasiums. Freitag war der Anlass für diesen Auftritt wieder ein- mal gekommen. Dem jazzigen Einstieg der GSG 4 in die Weihnachtsfeier folgten zahlreiche "Sah- nestückchen" von Schüler- und Lehrerseite.

Die "Kleinen" natürlich zuerst: Die Klasse 6a hatte sich mit "kölscher Weihnacht" beschäftigt und "Schöne Bescherung" von den Black Föös einstudiert. Mit ihren roten Nikolaus-Mützen auf dem Kopf und Sonnenbrillen im Gesicht erzeugte die Klasse so manchen Schmunzler im Publikum.

Eher für Gänsehaut sorgte hingegen Karl-Peter Gotzner: Aus seinem Saxophon zauberte der Zeppelin-Schüler "Have yourself am merry little christmas", "The christmas song" und "God rest ye merry".

Die Schulrevue war vorwiegend musikalisch geprägt: Der Schüler-Eltern-Lehrer-Chor stimmte bei seinen zwei Auftritten unter anderem "Nobody knows" und "Von guten Mächten" an, der Mu- sikkurs der Jahrgangsstufe 13 hatte mit der Chor-Arbeitsgemeinschaft "Christmas Time" von Bryan Adams arrangiert. Nicht dem Gesang, sondern dem Tanz hatte sich die Tanz-AG der fünf- ten und sechsten Klasse angenommen. Für "Die Spieluhr", ein Tanzpotpourri, ernteten die Klas- sen heftigen Applaus.

Des weiteren kam auch das Schulorchester zum Einsatz. Dem Klassiker "Winter Wonderland" folgte "Die Bescherung" des Tanz-Sport-Kurses Klasse 13. Drei niveauvolle Soli waren zu hören: Verena Grueber spielte auf der Gitarre "Sargento Cabral", Boris Braune spielte Schubert am Kla- vier und aus Birgit Neuferts Trompete ertönte Händels "Sonate in B-Dur". Das war klasse Klas- sik, den Zuhörern gefiel es. Da stimmten sie auch gern mit ein, als "Hört der Engel helle Lieder" ertönte und der Abend sich dem Ende neigte. Für die Gäste hatte der Nikolaus-Tag einen schö- nen Abschluss gefunden.