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Frau Rogges 13er Kurse beim RTL Jugendgericht

Am 12. Februar 2003 fuhren Schüler der Jahrgangsstufe 13 mit Frau Rogge in die Filmpool Studios nach Köln, wo unter anderem die Gerichtssendungen „Jugendgericht“ und „Richterin Barbara Salesch“ gedreht werden. 

Nach Ankunft begrüßte uns Herr Ambrosius und informierte uns über das „Jugendgericht“. Unter anderem erfuhren wir, dass die Juristen, die beim „Jugendgericht“ mitspielen, auch im wahren Leben Juristen sind. Die Staatsanwälte und die Verteidigung arbeiten nebenbei noch in richtigen Kanzleien, die Richterin Frau Dr. Ruth Herz ist jedoch im Moment beurlaubt. Die Straftaten, die in  den Sendungen verhandelt werden, beruhen nicht auf wahren Begebenheiten, da dies datenschutzrechtlich nicht erlaubt ist.

Da zu unserem Programm nicht nur das Angucken von den Gerichtsverhandlungen im Zuschauerraum gehörte, sondern auch das Drehen unserer eigenen Verhandlung, in der wir alle Positionen- Regie, Kamera, Ton und Akteure- selber besetzen konnten, teilten wir als nächstes die einzelnen Positionen untereinander auf. Außerdem mussten wir uns noch den Fall selber ausdenken, welches zu viel Spaß und Diskussionen führte.

Danach gingen wir endlich ins Studio, wo jedem von uns ein spezieller Platz im Publikum von Herrn Ambrosius zugewiesen wurde. Bevor es jedoch zum Dreh der ersten beiden Verhandlungen kam, mussten die Richterin, Frau Dr. Ruth Herz, der Staatsanwalt, Herr Küchmeister und die Verteidigung, Frau Wellmann, dem RTL Shop zum Zweijährigen gratulieren. Dieses klappte jedoch nicht auf Anhieb, da es immer wieder zu Versprechern der einzelnen Leute kam, wie zum Beispiel als Herr Küchmeister das dritte „toi“ bei „toi, toi, toi“ vergaß. Jetzt kam es endlich zum Dreh der Verhandlungen, die den Titel „Entziehung Minderjähriger“ trugen. Aber auch diese verliefen nicht ohne Komplikationen, da unter anderem gleich am Anfang eine durchgebrannte Glühbirne an der Decke ausgetauscht werden musste.

In der Pause bekamen wir dann einen fleischlosen Eintopf und konnten uns an den Getränken bedienen. Im Anschluss daran gab es eine Führung durch den Gerichtssaal, in dem „Barbara Salesch“, die erfolgreichste Sendung von Filmpool, montags und dienstags gedreht wird. Jetzt wurden auch schon die nächsten zwei Verhandlungen, „Gefangen im eigenen Haus“ und „Tod eines Kampfhundes“, gedreht. „Tod eines Kampfhundes“ war der einzige Fall an diesem Tage, der auf Anhieb so klappte, dass man keine Szenen wiederholen musste. 

Nachdem wir uns mit Kuchen gestärkt hatten, drehten wir unsere eigene Gerichtsverhandlung. Frau Rogge spielte die Richterin, Jörn Wagener den Staatsanwalt, Cynthia Theisinger die Angeklagte, Jana Pleyer die Verteidigung, Nils Hamidi den Geschädigten und die Zeugen waren Katharina Harder und  Anne Katrin Wlost. Der Rest von uns war für die Technik zuständig. Unser Fall handelte von einer eifersüchtigen Freundin, die ihrem Freund, der modelte und eine heimliche Beziehung führte, ätzendes Zeug in das Duschgel getan hatte, so dass er nie wieder seinen Beruf ausführen konnte. Dieser Dreh machte uns allen sehr viel Spaß, da es immer wieder zu Patzern der einzelnen Personen kam. Das Video dazu konnten wir dann als Erinnerung mit nach Lüdenscheid nehmen.

Im Anschluss daran wurden dann noch die letzten beiden Gerichtsverhandlungen „Wer ist Theo?“ und „Das Verrückte Krankenhaus“ gedreht. Bevor es dann für uns wieder in Richtung Lüdenscheid ging, machten wir mit allen Beteiligten noch ein Gruppenfoto und erhielten Autogrammkarten von Frau Dr. Ruth Herz und Herrn Küchmeister.