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Exkursion der 9c zum Düsseldorfer Landtag

von Murat Circi, 9c

 

Auf Einladung der Landtagsabgeordneten  Angela Freimuth fuhr unsere Klasse am 23.01.2003 gemeinsam mit unserem Klassen- und Politiklehrer Paul Scheermann und Frau Müller zum Land- tag. 

Unser Zug ging um 8 Uhr vom Bahnhof Lüdenscheid und nach dem Umsteigen in Hagen fuhren wir ca. 45 Minuten bis zum Düsseldorfer Hauptbahnhof.

Mit der Straßenbahn kamen wir gegen 10 Uhr am Landtag an. Herr Schmidt, unser Landtagsfüh- rer, begrüßte uns freundlich und führte uns erst zur Garderobe und anschließend zu einem klei- nen Frühstück.

Nach dem Essen stiegen wir alle in einen runden Aufzug, der uns zum Plenarsaal brachte. Ab jetzt galt absolute Stille. Herr Scheermann und Frau Müller wiesen uns darauf hin, dass wir ganz leise sein mussten. Es gab eine aktuelle Stunde für Besucherinnen und Besucher. Das Thema der aktuellen Stunde war „Missstände im Nah- und Fernverkehr – Konsequente Trennung von Netz und Betrieb erforderlich“. In Verbindung damit diskutierte man anschließend über „Bahn- verkehr im Land NRW – Nah- und Fernverkehr müssen verlässlich sein“.

Nach 90 Minuten wurde die nächste aktuelle Stunde angesagt „Einführung des Dosenpfands er- folgreich – Verpackungsverordnung ökologisch novellieren“. Da aber noch weitere Gruppen zu Besuch waren, mussten wir den Plenarsaal zu diesem Zeitpunkt verlassen.

In der Eingangshalle wurden wir dann von Frau Angela Freimuth (FDP), die ebenfalls aus Lüden- scheid kommt und auch ihr Abitur auf den Staberger Gymnasien absolvierte, empfangen und zu einem anderen Raum geführt.

Zuerst stellte sich Frau Freimuth vor und erzählte uns über ihren Werdegang und ihre Hobbys. Danach durften wir ihr Fragen stellen. Einen Schüler interessierte Frau Freimuths Meinung zu Herrn Möllemann, über den in der letzten Zeit viel gesprochen wurde. Danach  wurde gefragt, ob die FDP bei den Bundestagswahlen2002 wirklich an die 18% Stimmen glaubte, die sie vermute- ten zu bekommen. Später wurde Frau Freimuth befragt, wie ihrer Meinung nach Deutschland im Jahre 2010 aussehen werde. Die nächste Frage war, wie die Schulpolitik von der FDP aussehe und was die Meinung der FDP zur Pisa-Studie sei. Nun kam eine Frage zum politischen Alltag und wie die Besetzung im Landtag aussehe. Zum Schluss bot uns Frau Freimuth noch ein Treffen in Lüdenscheid an, wo wir wieder Gelegenheit haben würden Fragen zu stellen. Wir nahmen das Angebot herzlich an und verabschiedeten uns. Jeder durfte sich noch einen Prospekt und eine Stofftasche vom Landtag mitnehmen.

Nun gingen wir gemeinsam in die Altstadt und machten einen Treffpunkt aus. Wir durften uns nämlich für zwei Stunden in Kleingruppen in der Stadt aufhalten. Um 16.30 Uhr fuhren wir vom Hauptbahnhof ab. Die Rückfahrt war nicht so schön wie die Hinfahrt, weil wir den Anschlusszug verpassten. Daher mussten wir eine Stunde in Hagen warten. Aber trotzdem war es ein sehr in- formativer Tag für uns.