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Klassenfahrt der 6c nach Lüsche

von Robert Heidekrüger, 6c

 

Am Montag den 7.7.2003 sollte der ganze Spaß losgehen.

Um 8.20 Uhr traf sich unsere Klasse samt Gepäck am Lehrerparkplatz des Geschwister-Scholl- Gymnasiums. Hier warteten wir dann auf den Bus, der uns nach Lüsche in der Nähe von Celle bringen sollte. Als dieser endlich ankam, wurde das Gepäck in ihm verstaut und jeder verab- schiedete sich von seinen Eltern.

Der Haken an der Sache war, dass die Busfahrt ca. 4 Stunden dauern sollte, und das ergab sich auch als wahre Voraussage.........leider, aber sich hierdurch die Laune verderben zu lassen, da- für war die Vorfreude viel zu groß. 

Nach der Fahrt mit nur einer Pause kamen wir dann in dem Dörfchen Lüsche an. Das Land- schulheim, in dem wir nun bis Freitags übernachten sollten, war ein sehr schönes Fachwerk- haus mit einer großen Wiese, einem Volleyballnetz, zwei Basketballkörben und einer Scheune in der eine Tischtennisplatte stand.

Bevor wir in die Zimmer einziehen konnten, gab es das erste Mittagessen. Manche haben es ge- gessen, manche eben nicht.

Danach wurden wir den Zimmern zugeteilt. Einiges wurde geändert, weil es bei den Jungen kein 5-Mann-Zimmer mehr gab. Frühstück gab es immer um 8 Uhr, Mittagessen um 12 und Abendes- sen um 18 Uhr.

Am nächsten Tag sollte der Sporttag sein, das heißt nach dem Frühstück starteten wir mit den Turnieren, die wir Schüler selbst organisiert hatten. Darunter Fußball, Basketball, Tischtennis und Völkerball. Nach dem Mittagessen durften alle machen was sie wollten. Okay, nicht alles, nichts Schlimmes, Wir durften uns auch im Dörfchen ein bisschen umsehen. Das ging dann bis zum Abend.

Am dritten Tag war unser erster „Actiontag" und wir fuhren nach Celle. Wir fuhren ca. 40 min. und hatten eine Stunde Zeit in kleinen Gruppen durch die Stadt zu gehen. Danach trafen wir uns an einem wunderschönem Schloss. Nach etwa 10 Minuten  kam eine Stadtführerin. Sie er- zählte uns viel über das Schloss und die Stadtgeschichte. Wir besuchten auch eine etwa 400 Jahre alte Kirche, die wirklich überwältigend auf uns wirkte. Was auch spannend war, war ein in den Boden eingelassenes Hufeisen, auf das wir uns nacheinander stellten und uns etwas wünschten. Angeblich geht dieser Wunsch auch irgendwann in Erfüllung.

Nun hatten wir 2 Stunden Freizeit. Wir trafen uns an einem besonderen Brunnen, der wie eine Blume aussah. Anschließend gingen wir zum Schwimmbad, das gleichzeitig ein Freibad war. Hier hielten wir uns bis 17 Uhr auf und wurden wieder vom Bus abgeholt. Nach unserer Ankunft gab es wieder Abendessen und gegen 23.30 war wieder Zeit zum schlafen.

Am Donnerstag war der zweite „Actiontag" der aus einer Klosterbesichtigung und einem Otter- zoobesuch bestand. Nach dem Frühstück brachte uns der Bus nach Hankensbüttel zum Kloster. Vor dem Kloster steht eine RIESIGE tausendjährige Linde. Die Führung durch das Kloster war recht interessant. Uns wurden alte Geräte erklärt und die Unterkünfte der ehemaligen Nonnen gezeigt.

Nach einer knappen Stunde Klosterführung wanderten wir dann zum Otterzoo, wo wir Fischot- ter, Otterhunde, Hermeline und Dachse besichtigten. Um die Tiere zu Gesicht zu bekommen, musste man mit einem Wärter durch den Park gehen, der Futter verteilte. Es gab auch einen Laden mit Andenken, wo einige von uns Geld ließen. Gegen 15 Uhr fuhren wir wieder in Richtung Landschulheim, allerdings wurden wir etwa 5 Kilometer entfernt abgesetzt und mussten in der brütenden Hitze laufen. Danach ruhten wir uns eine Weile aus. Zum Abendessen grillten wir und machten Stockbrot. Vielen von uns gefiel dieser Tag am besten.

Der letzte Tag bestand eigentlich nur aus Koffer packen, Betten machen und auf   den   Bus   warten.   Der   nagelneue   Bus   war   hervorragend ausgestattet.........dachten wir. Denn nach einiger Zeit merkten wir nämlich dass die Klimaanlage nicht funktionierte. Gegen 17 Uhr kamen wir wieder in Lüdenscheid an. Wir freuten uns zwar wieder zu hause zu sein, doch die Klassenfahrt hat uns einfach super gut gefallen.