Zurück

Fröhlich und festlich: 125 Staberger Abiturienten feierten Schulabschluss

WR • "Mit den Glückwünschen verbindet sich der Auftrag: Mitwirken an den Herausforderungen der Zeit." Glückwünsche und Mut machende Worte gab Dr. Manfred Vonderschen, Leiter des Zeppe- lin-Gymnasiums, den Staberger Abiturienten am Freitagabend im Kulturhaus beim Abiball 2003 mit auf den Weg.

"Glück ist, wenn wir uns selbst verwirklichen", das Fazit seiner Rede. Mit einem bunten, abwechs- lungsreichen Programm stimmten die 125 erfolgreichen Schulabgänger des Geschwister-Scholl- und Zeppelin-Gymnasiums unter dem Motto "Akte 2003 - Die (un)geklärten Fälle des A.B.I." auf heitere Stunden in festlichem Rahmen ein. Umrahmt von Tanz, Musik, Sketchen und Film stand die Ausgabe der Abiturzeugnisse im Mittelpunkt der Feier.

Witzig und charmant führten "Spezial Agent" Theresa Denger und ihr Mitstreiter Nikolas Apitzsch durch den Abend. Mitgebracht hatten sie "unveröffentlichte Daten und Bilder". Humorvoll erteilten sie "Master" Manfred Vonderschen das Wort. Vor restlos ausverkauftem Haus stellte der Schullei- ter das Wörtchen "Glück" ins Zentrum seiner Rede. Beim Konzipieren seiner Ansprache habe er "unerwartet Rat bei Schülern der Jahrgangsstufe 10" erhalten, betonte Vonderschen. "Sagen Sie, dass es den Lehrern Spaß gemacht hat, die Schüler zu unterrichten, auch wenn es nicht stimmt. Strecken Sie Ihre Arme aus, so als ob Sie alle Abiturienten in den Arm nehmen wollten", gab er Wünsche der Zehnklässler an die Rede eines Schulleiters im Jahre 2006 weiter. "Nichts wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen mehr als Glück."

Tolle Tanzeinlagen und Klaviermusik zu sechs(!) Händen, beschwingt von Helena Kukolja, Gracia Giebel und Boris Braune dargeboten, lustige Sketche, die augenzwinkernd in Unterricht und Schul- leben Mäuschen spielen ließen, Gesang mit einem Hauch Melancholie, ein amüsantes Interview mit den Jahrgangsstufenleitern Herbert Henkel und Jürgen Krüger sowie ein witziger Abifilm als Rück- blick auf Fahrten und ausgelassene Feten bereicherten das Programm.

Erstmals überhaupt bei einer Abifeier stand "Tante Emma on stage" und durfte gleich ihre Ge- schicklichkeit im Tütenpacken beweisen. Als beliebtester Lehrer erhielt Ingo Schulte einen Pokal. Gehaltvoll die Rede, die Jahrgangsstufensprecher Boris Hoffmann über die Brandherde auf welt- politischer Bühne hielt. "Es kann jederzeit zur Katastrophe kommen auch in unserer Zeit. Wir ha- ben als Abiturienten die Möglichkeit, etwas zu bewegen", nahm er seine Mitschüler in die Pflicht.

Lang die Liste der Staberger Abiturienten, die Scholl-Direktorin Antje Malycha und Dr. Vonder- schen für herausragende Leistungen im und außerhalb des Unterrichts auszeichnen konnten. Am Zepp erzielten Natalie Schnabel und Stephan Langer (1,9), Ann-Christin Koch und Nikolas Apitzsch (1,8), Philip Grüber, Barbara Skudelny, Sven Prillwitz und Boris Braune (1,7), Tobias Körner, Carmen Strecker und Jörn Wagener (1,6) sowie Rebecca John (1,4) Traumabiturnoten. Am Scholl taten es ihnen Eva Metzger (1,9), Marieke Lorenz (1,8), Helena Kukolja und Roland Eisenhuth (1,7), Jenny Mai Ha Minh (1,6), Anne-Katrin Pidun (1,5), Theresa Denger (1,4), Viktor Merkel (1,3), Stefanie Fiebig (1,2) und Birgit Neufert als absoluter Primus mit der Traumnote 1,0 gleich.