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Unser Schüleraustausch nach Amiens

von Colette Basquit, Jennifer Gärtner, Sandra Krist, Tassilo Karunarathna, Jasmin Ochmann und Jean-Marie Schaldach

 

Wir, die Austauschschüler vom Geschwister-Scholl- und Zeppelin-Gymnasium, wollten vom 31.3.-10.4.2003 unser Französisch auffrischen und das Leben unserer Korrespondenten kennen- lernen. Bei unserer Ankunft begrüßte uns unser vorübergehendes zu Hause in den Gastfamilien oder im Internat des Lycée La Hotoie im nordfranzösischen Amiens.

Zum insgesamt 20sten Austausch erwartete uns ein ebenso interessantes wie abwechslungs- reiches Programm. Neben der Teilnahme am Unterricht unserer Austauschpartner lernten wir die Hauptstadt der Picardie mit ihrer weltberühmten Kathedrale und ihrem pittoresken Altstadt- viertel St. Leu kennen. Unsere schönsten Ausflüge machten wir jedoch nach Lille, Dieppe und Paris. Es war sehr interessant, die in Struktur und Bedeutung sehr unterschiedlichen Städte zu entdecken. 

Besonders Paris war sehr beeindruckend. Bei wunderbarem Wetter mit viel Sonnenschein "er- wanderten" wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten (Tour Eiffel, Notre Dame, Arc de Triomphe, Louvre, Sacré-Coeur und die berühmten Champs-Elysées). 

Weiterhin besuchten wir die Grundschule Bapaume (in Amiens). Dieser Kontakt besteht jetzt seit drei Jahren. In dieser Grundschule wird Deutsch als Fremdsprache unterrichtet. Wir wurden dort außerordentlich herzlich mit Gesängen und Süßigkeiten empfangen. 

Abends entdeckten wir mit unseren Austauschpartnern das "Nachtleben" der Stadt Amiens, welche wir vorher bereits ausführlich erkundet hatten. Es ging in kleine, gemütliche Bars und Bistros oder auch zum Schlittschuhlaufen.

Das Wochenende verbrachten auch die „Internatsleute“ in ihren Gastfamilien. Es war für alle eine Erfahrung wert. 

Im Vergleich zu unserem Schulalltag haben die Franzosen bis 18Uhr Unterricht. Auch an das Internatsleben kann man sich als deutscher Schüler nur schwer gewöhnen. Man hat sich an strenge Regeln zu halten. Der Ausgang endete für die Deutschen um 22Uhr und das war sogar eine Ausnahme, denn eigentlich haben die französischen Internatsbewohner das Internat nach 18Uhr nicht mehr zu verlassen. 

Alles in allem war dieser Austausch für jeden von uns etwas Besonderes, wobei alle ihre eigenen Eindrücke mit nach Hause brachten.