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Romfahrt des Lateinkurses der Klasse 8c 

von Philip Stuckenholz

 

Der Lateinkurs der Klasse 8c von Frau Rogge hatte sich dafür entschieden, eine Kursfahrt nach Rom zu unternehmen. Auch einige reiselustige  Eltern hatten sich entschlossen, sich der Truppe anzuschließen.

Also versammelten wir uns am 10.10. um 18 Uhr  am Bahnhof. Dort begann die Fahrt aber nicht mit der Bahn, sondern wider Erwarten mit dem Schienenersatzverkehr, sprich Bus. Wir wurden nach Rummenohl gefahren, wo dann der Zug auf uns wartete, um uns erst einmal nach Hagen zu bringen. 

Dort gesellte sich Herr Müller zu uns und es ging weiter nach Köln. Nachdem wir uns dort ge- stärkt hatten, begann die Fahrt im Liegewagen Richtung Mailand. Wir hatten viel Spaß und mussten uns eigentlich viel zu früh schlafen legen.

Freitagmorgen um kurz vor 8 haben wir nach einer kurzen Nacht Mailand erreicht, um in den Zug nach Rom zu steigen. Dort kamen wir dann um kurz nach 14 Uhr an.

Unser Hotel lag in der Nähe des Bahnhofs. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen und unsere Koffer ausgepackt hatten, haben wir uns bei Mc Donalds gestärkt. Nach dem Abendessen im Hotel gingen wir alle zur Spanischen Treppe, wo sich Frau Rogge und einige Mädchen zeichnen ließen. Anschließend gingen wir noch zum Trevi-Brunnen.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück brachen wir zu einem Stadtrundgang auf. Zuerst gingen wir zu den Diokletiansthermen. Frau Rogge erklärte uns, wie es dort früher ausgesehen hatte. In der angrenzenden Kirche  Santa Maria degli Angeli sahen wir eine in den Boden einge- lassene Messingleiste. Es stellte sich heraus, dass man dort den Sonnenstand ablesen konnte. Also war es eine Art Kalender.

Über den Circus Maximus ging es dann weiter  zum Mund der Wahrheit, in den jeder einmal sei- ne Hand legen  konnte. Glücklicherweise sind alle Hände heil geblieben.

Unser Rundgang führte dann zum Forum Roman, über das uns Herr Müller einiges erzählte. Vom Palatin aus hatten wir einen schönen Blick über die Stadt. Nach einem kurzen Besuch im Kolos- seum gingen wir dann ins Hotel zurück.

Nach dem Abendessen haben wir uns in einer Kneipe etwas getrunken. Andauernd boten uns lästige Verkäufer CDs, Rosen, blinkende Ketten oder Räucherstäbchen an. Nachdem sie uns zu sehr auf die Nerven gingen, haben wir das Lokal verlassen.

Auch am Sonntag gab es wieder eine anstrengende Stadttour. Unser Weg führte an der Engels- burg vorbei zum Petersdom. Um 12 Uhr hielt der Papst eine Predigt aus seinem Fenster. An- schließend haben wir die Kuppel bestiegen. Die Eltern benutzten den Aufzug, aber wir Schüler und die Lehrer mussten die Kuppel zu Fuß erklimmen. Wir wurden mit einem schönen Blick über Rom belohnt.

Nachdem wir in einer kleinen Pizzeria gegessen hatten, trennten sich unsere Wege. Wir Schüler gingen sofort ins Hotel zurück und die Erwachsenen wollten sich noch die Via Appia und die Ka- takomben anschauen. Wenn sie sich nicht verlaufen hätten, hätten sie es auch geschafft. Nach dem Abendessen fuhren wir mit der Metro zum Piazza del Populo und zur Spanischen Treppe.

Am Montag konnten wir ausschlafen. Der Morgen war zur freien Verfügung und wir konnten in kleinen Gruppen endlich shoppen gehen. Mittags trafen wir uns am Bahnhof und fuhren nach Ostia zum Strand. Dort konnten wir Fußball spielen. Abends waren wir noch auf dem Piazza Na- vona.

Dienstags war unser letzter Tag in Rom. Wir starteten mit der Metro zum Circus Maximus, be- suchten die Kirche Santa Maria und mussten dann  steil bergan, um durch eine Art Schlüssel- loch an der Gartentür eines Klosters den Petersdom noch einmal zu sehen. Wir gingen dann zum Pantheon  und nachmittags  besuchten wir die Kapitolischen Museen. Nach einem letzten Abendessen in einer Pizzeria ging es dann zum Bahnhof, um die Rückfahrt nach Lüdenscheid anzutreten.

Wir hatten viel Spaß in Rom. Auch wenn wir vom vielen Laufen geschafft waren, hat sich die Fahrt gelohnt, denn wir haben viel gesehen.