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"Fairer" Kaffee soll Schule machen

Schüler/innen des GSG wollen mit "Lüdenscheider Kaffee" für "fairen Handels" werben.

WR v. 02.03.04 Lokal handeln um global zu schützen" lautet das Motto der "Lokalen Agenda 21", die im Oktober letzten Jahres in Lüdenscheid mit einer Auftaktveranstaltung im Kulturhaus startete.

Im Publikum saßen auch Schüler der neunten Klassen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums (GSG), die diesen Appell wörtlich nahmen. Mit einem Projekt "Lüdenscheider Kaffee" als Transfair-Produkt wollen sie den Agenda-Gedanken (nicht nur) ins Bewusstsein ihrer Mitschüler bringen. Für ein paar Cent mehr pro Kaffeetasse, so argumentieren die Schüler, könne man den Kaffeebauern viel helfen.

Jetzt trafen sich die jungen Initiatoren zusammen mit geladenen Gästen, darunter Schüler und Lehrer der Adolf-Reichwein-Gesamtschule, Politiker, Mitarbeiter des Weltladens, der Verbraucherberatung und Lüdenscheids Agenda-Beauftragte Elisabeth Wilfart, in den Räumen des GSG zum ersten Mal.

"Es ist toll, dass sich Schüler für den Agenda-Gedanken einsetzten", lobten die Ratsmitglieder Dieter Dzewas, Hermann Morisse und Verena Kasperek einhellig und versprachen politische Unterstützung.

Schwieriger gestaltete sich die Frage nach der Durchführung des Projektes, etwa woher der fair gehandelte Kaffee zu beziehen ist. Eine Arbeitsgruppe soll nun das Projekt Schritt für Schritt weiterführen.