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"Nette Lehrer", aber reichlich Hausaufgaben am "Scholl"

WR v. 15.12.04 Nach Zeppelin- und Bergstadt-Gymnasium hatte jetzt auch das Geschwister-Scholl-Gymnasium Lüdenscheids Schülerinnen und Schüler der vierten Grundschulklassen zum Schnuppertag eingeladen.

Eine Stunde lang durften die jungen Gäste und ihre Eltern am Dienstagnachmittag das Scholl-Gymnasium durchstöbern, sich in den Unterrichts- und Fachräumen umschauen, vieles anfassen, anschauen oder sogar ausprobieren und sich mit Lehrern und Schülern unterhalten. Denn schließlich will die Frage, welche Schulform und welche Schule für das Kind am besten sei, gut überlegt werden.

Ausführlich stellte Schulleiterin Antje Malycha in der Aula das Gymnasium in Wort und Bild vor, hob Werte wie Verantwortungsbewusstsein, Kreativität und Mut hervor und forderte von künftigen Gymnasiasten Neugierde, Arbeitsfreude und Leistungsbereitschaft. Umgekehrt versprach sie den Schülern 46 nette Lehrer, aber auch täglich mindestens anderthalb Stunden Hausaufgaben.

"Ihr seit die Allerersten, die das Abitur nach acht Jahren machen können", wies Erprobungsstufenleiterin Ulrike Rohlmann die Gäste auf einige grundlegende Änderungen im Zusammenhang mit dem künftig geltenden Zentralabitur nach zwölf Schuljahren hin. Schon in der Erprobungsstufe gebe es jetzt das neue Fach Naturwissenschaften und schon ab der 6. Klasse eine zweite Fremdsprache. Auch in Mittel- und Oberstufe werde künftig alles etwas gedrängter werden.

Wie viele Plätze stehen am Scholl im nächsten Schuljahr für die fünften Klassen zur Verfügung, wollten schließlich die Eltern wissen. Nach Absprache mit der Stadt nur 75, bestätigte Antje Malycha und musste noch weiter einschränken, dass nach Berücksichtigung von Geschwisterkindern und möglichen Härtefällen bei Anmeldungen von mehr als 75 Schülerinnen und Schülern wie in den vergangenen Jahren das Los über die Vergabe der restlichen Plätze entscheiden müsse. Das Losverfahren übernehme das Schulverwaltungsamt.