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Zillertal 2005 - Skifahrt der 10. Klassen

von Anna Niedergesäss und Saskia Buhl

 

 

Am 28.01.05 stand die diesjährige Skifahrt der Jahrgangsstufe 10 auf dem Plan. Um 20.30 Uhr, pünktlich wie geplant, startete ein Doppeldecker der Firma Kattwinkel vollbeladen mit unserer "kleinen 10-Truppe" ab ins Zillertal. Der Lärmpegel, der anfangs nicht zu überhören war, schwand im Laufe der Fahrt dahin. Nachdem wir das Programm des bevorstehenden Tages erfuhren, beschlossen wir doch etwas zu schlafen; besser gesagt versuchten wir es. Da wir auf Grund der "einzelnen" Pausen der Busfahrer, der Hitze im Bus und des mangelnden Platzes nicht durchgängig schlafen konnten, waren wir alle erleichtert (gut, zwar etwas müde) um 6.45 Uhr den Finsinger Hof zu erreichen.

 

Erstes Ziel: Alles in den Partykeller verfrachten und schließlich genossen wir ein reichhaltiges Frühstück. Bevor wir uns jedoch mit der Zimmerverteilung befassen konnten, ging es zunächst mit dem Bus zu Sport Schriver, wo wir mit Skiern, Stöcken und Schuhen ausgestattet wurden. Am Finsinger Hof wieder angekommen durften wir endlich in unsere Zimmer, mit deren Verteilung es letztendlich keine Probleme gab.

 

Den Rest des Tages verbrachten wir unterschiedlich: einige waren froh, dass sie schlafen konnten, andere hielten es mit Tischtennis und Spaziergängen im Dorf bis zum Abend durch. Ein warmes Mittag- und Abendessen gehörte natürlich dazu. Am ersten Abend wurden wir über den kommenden Wochenplan informiert, um eine möglichst reibungslose, erfolgreiche und vor allem schöne Skifahrt zu gewährleisten.

 

Jetzt aber erst mal zum traditionellen Teil der Skifahrt! Jeden Morgen wurden wir um 6,50 Uhr mit lauter Musik von dem Technospezialisten Herrn Wolff aus dem Bett geworfen. Um halb acht war das Frühstücksbuffet eröffnet. Viel Zeit zum Genießen blieb uns aber nicht, da unser Skibus bereits um 8.10 Uhr (!!!) startklar (so wie wir auch!) vor der Tür stand und uns zur Talstation Hochzillertal brachte (10 Min. Busfahrt).

 

 

 

Mit der Gondel oben an der Bergstation angekommen, teilten wir uns in unseren Skigruppen auf und trafen uns erst von 11.30 Uhr- 12.30 Uhr beim Mittagessen wieder. Nach der Mittagspause ging der "Schifun!" bis ca. 15.00 Uhr weiter. Um 6.00 Uhr fuhren wir müde und ausgepowert zurück zum Finsinger Hof. Um 18.30 Uhr gab es Abendessen und gegen 20.00 Uhr trafen wir uns täglich für gemeinsame Abende. Zwischen 22.00 Uhr und 23.00 Uhr hieß es "Matratzenhorchdienst", gegen den wir eigentlich nichts einzuwenden hatten, da wir ziemlich müde und geschafft waren. Bis auf ein paar kleine "Flur-Sit-Ins" verliefen die Abende für unsere Verhältnisse sehr ruhig.

 

31. Januar 2005: Heute wurden wir je nach Können in verschiedene Skigruppen eingeteilt. Der erste Skitag war doch sehr anstrengend und mit Muskelkater verbunden. Der heutige Abend wurde von der Klasse 10a geplant und gestaltet und stand unter dem Motto "Herzblatt" mit Lehrern UND Schülern.

 

 

 

1. Februar 2005: Es stellte sich heute bereits heraus, dass das Skifahren allen (auch denen, die vorher überhaupt keine Lust hatten!)  Spaß macht und alle große Fortschritte gemacht haben. Partytänze standen heute auf dem Plan. Die 10b brachte uns allen Tänze bei, wodurch eine gute Stimmung entstand. Natürlich war mit diesen Tänzen ein Wettbewerb für die Lehrer und Betreuer verbunden.

 

2./3. Februar 2005: Wegen des schlechten Wetters und des "SUPER NEUSCHNEES" verbrachten wir diese beiden Tage eher auf der Bergstation als auf der Piste. Dennoch konnten alle Gruppen zwischendurch auf die Piste und ihr erlerntes Können unter Beweis stellen. An dieser Stelle sei gesagt: die Lehrer haben ihr Versprechen eingehalten, denn: ALLE KONNTEN AM ENDE ALLE PISTEN HERUNTER FAHREN!

 

 

 

4. Februar 2005: Überraschung! Kaiserwetter! Und genau das war der Grund, warum wir das Skirennen ins Wasser fallen ließen. So konnten wir das Skifahren bei bestem Wetter und super Sicht noch ein letztes Mal richtig genießen und voll ausnutzen. Bei Abendessen wurde der Lehrerschaft ein Geschenk und eine Urkunde für "10-jährige Treue" überreicht. Wir hatten nämlich das Glück als zehnter Jahrgang des GSG in Folge den Finsinger Hof zu besuchen.

 

5. Februar 2005: Heute wurden wir ETWAS früher geweckt (5.30 Uhr oder besser halb sechs)! Nach dem Packen und einem letzten leckeren Frühstück fuhren wir um 7.15 Uhr zurück in Richtung Lüdenscheid. Die Fahrt verlief wie am Schnürchen, da wir bereits um 17.00 Uhr das GSG erreichten, wo wir von unseren Eltern in Empfang genommen wurden (ebenfalls sehr müde).

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es unserer Meinung nach eine sehr gelungene Skifahrt war. Das Essen war sehr gut und reichhaltig (zweimal am Tag warmes Essen), das Wetter war drei Tage sehr gut und den Rest der Woche hatten wir ebenfalls genug Schnee. Der Finsinger Hof ist sehr ordentlich und gepflegt, wir hatten ein super Betreuungsteam und bis auf ein paar Ausnahmen jede Menge Spaß! Alle diejenigen, die diese Skifahrt noch vor sich haben, können sich schon einmal freuen, denn aufregend wird es auf jeden Fall. Und nicht zu vergessen unser Motto am Schluss:

 

"Super Neuschnee ham wa heut" und "Da sind wa dabei"!