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Abiturientenentlassung und Abiball 2005

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WR vom 20.06.2005 -  „Sie zählen zu einem Kreis der Auserlesenen, der Elite. Das darf nicht Anlass sein für Dünkel oder Gefühle des Hochmuts.“ In die Pflicht, Wegbereiter für eine friedliche Gesellschaft zu sein, nahm Dr. Manfred Vonderschen, Schulleiter des Zepp, am Freitagabend im Kulturhaus die 126 Abiturienten der beiden Staberger Gymnasien. Ein hohes Maß an Verantwortung falle jedem einzelnen zu, betonte er in seiner Ansprache. „Wenn Sie mit Optimismus ans Werk gehen und ein Höchstmaß an Arbeitsbereitschaft einbringen, wird Ihr Weg gelingen“, machte er Mut.

 

 

Mit einem bunten Programm, in dessen Mittelpunkt die Vergabe der Abiturzeugnisse durch Antje Malycha, Schulleiterin des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, und Dr. Vonderschen stand, feierten die Staberger ihren diesjährigen Abiball. Tanz, Musik, Gesang und augenzwinkernde Seitenhiebe auf therapiebedürftige Lehrer umrahmten die Entlassfeier, die in einen rauschenden Ball mündete. Jennifer Gärtner und Gerrit Daute, nicht verlegen, „Dream a little dream of me“ charmant zu interpretieren, führten launig durch ein Programm, das sich in barocken Gefilden festlich, im Überschwang des Saturday Night Fiebers ausgelassen fröhlich gab.

 

 

 

Besondere Verdienste der Abiturienten in der Theater-AG, im Orchester, der Big Band, der SV u.ä. hoben die beiden Schulleiter bei der Zeugnisausgabe hervor. Als Beste vom Scholl nahmen Jean-Marie Schaldach, Björn von Rhein, Gerrit Daute und Yann Lorenz (Abi-Note 1,9), Pia Schuchmann und Dennis Giedinghagen (1,8), Vanessa Stuckenholz (1,7), Anna-Lena Beger (1,6), Maren Hellwig und Kristin Horstmann (1,5) sowie Lisa Kleinhorst (1,3) ihr Reifezeugnis entgegen. Vom Zepp schlossen sich Annika Pohl, Sören Krüger und Anne-Katrin Dalchow (1,7) sowie Rubina Ballach und Banu König (1,6) mit herausragenden Leistungen an. Das beste Abitur am Staberg machte Julia Bröcker, die mit der Traumnote 1,2 aus den Prüfungen hervorging.

Beim Nürnberger Barockmeister Johann Pachelbel machte das Streicher-Sextett Britta Lange, Charlotte May-Simera, Dana Wolf, Julia Nürenberg, Nadia Nabiyar und Julia Oestreich Station, festlich-virtuos in den Abend zu geleiten.

„feel.seitig“ stürmten Jens Prilwitz (Gitarre), Pascal Zimmer (Gesang) und Jan Polte (Klavier) die Hitparade. Mit Songs von den „Ärzten“ („Hip, hip, hurra“) und Van Morrison („Brown eyed girl“) verbreiteten sie gute Laune pur.

 

 

Wegen chronischer Unterforderung und Profilneurose schickten die Abiturienten ihre ehemaligen Lehrer humorig zur Therapie. Der einzige, der am Ende geläutert war und entnervt das Handtuch schmiss, war der Therapeut.

 

Freude an der Bewegung und am Tanz in ausgefeilter Choreographie (Tanzschule Hötschl) zelebrierten Linda Isenberg und Kerstin Hagedorn. Aus der eigenen Kreativwerkstatt kam der Beitrag, mit dem die beiden für die Europameisterschaften qualifizierten Tänzerinnen an der Seite von Katharina Dey und Sina Wietrzychowski über die Bühne wirbelten.

 

 

Über die Schule als Heilanstalt scherzten die beiden Jahrgangsstufensprecher Kristin Horstmann und Sören Krüger. Fazit: „Es war eine geile Zeit.“

 

Flotte, schwungvolle Bläserklänge des Quintetts Martin Fuchs, Ronja Fuchs, Benedikt Fuchs, Christoph Wurm und Joachim Müller, auf die Beatles gemünzt, leiteten über zum prickelnden Saturday Night Fever und großen Luftballon-Finale.

 

 

Ihren Jahrgangsstufenleitern Hans-Gerhard Pidun und Michael Haferberger sowie den beiden Schulleitern vom Staberg zollten die Abiturienten mit stehenden Ovationen Respekt.

Moderator Dirk Weiland und die Band „Living Planet“ aus dem Oberbergischen geleiteten die Festgesellschaft hernach durch eine lange, feucht-fröhliche Ballnacht.