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Frisbee Monkeez in Berlin

von Lisa Brachthäuser

Am Samstag, dem 19 März um 8.15 Uhr, standen die Frisbee Monkeez, also Erik, Philipp, Julian, Gregor, Marcel, Tobias, Fabienne, Esther, Herr Mers und ich, am Schollparkplatz und warteten auf Frau Roth und den Kleinbus, der uns nach Berlin bringen sollte. Um ca. 8.25 Uhr kam er. Schnell verabschiedeten sich noch alle von ihren Eltern, um sich dann den besten Platz im Bus zu sichern. So fuhren wir dann um 8.30 Uhr los.

 

 

Aber schon nach 20 Minuten kam die Frage auf: Wann sind wir da? Zehn Fragen später machten wir dann die erste Pause. Doch an der Tankstelle gab es keine BRAVO oder Yam! !!! Was war das für ein Schock. Also mussten die MÄDCHEN, GIRL und die POPCORN aushelfen. Nachdem wir diesen Schock verdaut hatten, fuhren wir schließlich weiter. Vier Tests und acht Dr. Sommer-Ratschläge später wurde die Frage gestellt: Wie lange noch? Auf diese Frage folgte dann die zweite Pause. Aber auch an dieser Tankstelle keine BRAVO oder Yam!..

 

Eine Stunde später, also um 14.30 Uhr, trafen wir dann endlich in Berlin ein. Als wir nun an der Halle waren, holten wir unser Gepäck und schleppten es in die Turnhalle. Da diese aber bis um 19.00 Uhr belegt war, nahmen wir die U-Bahn und machten uns auf den Weg in die Berliner Innenstadt. Da wir Frisbees dabei hatten, fingen alle gleich eifrig an zu spielen, als wir vor dem Bundestag ankamen. Hier bekam Gregor Privatunterricht von einer Amerikanerin, die schon seit 25 Jahren Frisbee spielt. Gregor lernte besondere Tricks, die er uns am Abend zeigen sollte. Endlich hatte Gregor die Tricks drauf und wir konnten uns  auf den Weg machen, etwas zu essen zu suchen. Aber vorher besuchten wir das Brandenburger Tor.

 

Dann um etwa 18.00 Uhr machten wir bei Burger King halt, um uns aufzuwärmen und etwas zu essen. Da fiel Frau Roth dann auf, dass unsere Sachen in der falschen Turnhalle liegen. Also mussten wir noch umziehen und es war eisig. Endlich waren wir in der richtigen Turnhalle und schon begann das Training und ein Freundschaftsspiel gegen die Strandchaoten (Rostocker) fand statt. Leider waren viele hektische Aktionen dabei, aber lieber heute als Sonntag. Und irgendwie riss Gregors Hose, aber keiner weiß warum. Um 0 Uhr hieß es dann „Gute Nacht“!

 

Um 7.30 Uhr war wieder Aufstehen angesagt. Schnell wurde sich gewaschen und alles zusammen geräumt, denn die leeren Mägen knurrten. Also alles wieder in den Bus gepackt und ab zum Frühstück. Als wir dann in die Halle kamen, traf uns der Schlag: Die sind ja alle größer als wir! Aber der richtige Optimismus war von Anfang an da: Wir schaffen das! Wir sind doch hier um Spaß zu haben! Doch schon beim Captain’s Meeting (Esther ist der Kapitän) war klar: Das wird schwierig! Und das wurde es dann auch.

 

Unser erstes Spiel war gegen die Ohlbees aus Hamburg: 0 zu 4 verloren. Schade!!! Das nächste Spiel gegen The Kids  aus Massenbach war gut, aber nicht so gut, dass die Monkeez gewinnen konnten: 3 zu 5 verloren. Schade!!!

Wir bekamen einen guten Tipp von dem Trainer der Strandchaoten: das Spiel soll in die Länge (also als Kette) und nicht in die Breite (nicht als Linie) gezogen werden, so dass nur ein paar laufen müssen.

 

Schon beim Spiel gegen die Strandchaoten fruchtete dieser Tipp. Um 11.30 Uhr sah es so aus, als wäre Knoten geplatzt. Aber dennoch: 4 zu 5 verloren. Wie Herr Mers schon sagte: Zunächst bei uns, dann bei den Gegnern.

 

Aber dann!!! Die Monkeez gegen die RoRos aus Dresden. Die Dresdener, die auf einem Sportgymnasium sind, verloren 3 zu 7 gegen uns. Wow!!! Was war das für ein Spiel. Und dann spielten wir gegen das Konfetti Team, jeder kann dort spielen: aber leider 0 zu 6  verloren. Dann ging es um Platz 5.

 

Noch einmal die Frisbee Monkeez gegen das Konfetti Team und dieses Mal 30 Minuten und nicht nur 10. Zur Halbzeit stand es dann 5 zu 2 für uns. Esther und Erik  waren die Fänger: klein und schnell! Oder mit den Worten von Frau Roth ausgedrückt: Kleine Esther ganz groß! Dann warf Erik und Fabi fing in der Endzone: der neunte Treffer!!! Gewonnen!!! Fünfter Platz von sechs Mannschaften, und wieder Sieger des Spirit-of-the-Game Preises. Wie schon im Vorjahr in Kiel.

 

Danach haben wir uns das Damenfinale angeschaut. Gewonnen haben die Damen aus München.

 

Fabi haben wir dann zum Bahnhof Zoo gebracht und haben uns anschließend auf den Weg nach Hause gemacht. Zwischendurch haben wir uns dann noch bei Mc Donalds gestärkt. Auf der restlichen Fahrt haben dann fast alle geschlafen und nur ab und zu klingelte ein Handy. Dann etwa um 23.30 Uhr kamen wir müde und glücklich in Lüdenscheid an.

 

Alle sind sich einig: dieses Mal war etwas ganz Besonderes und wer nicht dabei war, hat etwas verpasst.

 

Und wer weiß: vielleicht sind wir nächstes Jahr in München. Aber wer weiß...