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Die Anreise nach St-Quentin

von Esther Kolaczkowski, Esengül Kara, Nadine Kelting und Florian Paetz

Am Montag, dem 15.11.2004, trafen wir uns um 8.15 Uhr an der Scholl-Bushaltestelle, um uns auf den Weg nach St. Quentin (Frankreich) zu machen. Trotz einer kleinen Verspätung des Reisebusses, waren wir alle mehr oder weniger gut drauf und so fiel es kaum jemandem schwer, sich zu verabschieden, um den Austausch anzutreten. Auf der Fahrt ging es ziemlich ruhig zu, viele waren noch sehr müde, da sie die Nacht vor lauter Aufregung kein Auge zugemacht hatten. Als wir aber dann nach scheinbar endlosem Stau in Köln über Belgien und dann endlich über die Grenzen Frankreichs fuhren, stieg die Stimmung, aber ebenso auch die Spannung. Mit dem Lied «Les Champs-Elysées» stimmten wir uns schon mal auf den morgigen Besuch in Paris ein. Dann endlich in St. Quentin, bekam doch der ein oder andere Schweißausbrüche und Kribbeln im Bauch. 

Als dann die Austauschschüler/innen des HENRI MARTIN an deren Schule abgeladen wurden und nur noch die vom HANOTAUX im Bus saßen, stieg die Anspannung Minute um Minute. Am HANOTAUX angekommen, gingen wir, begleitet durch viele Blicke neugieriger Franzosen und Französinnen, in die bunt gestaltete Schule. Wir stellten unser Gepäck erstmal ab, und bevor wir in ein Klassenzimmer gingen, um dort auf unsere «Corres» zu warten, schauten wir uns noch kurz die Schule an. Dann, um ca. 17 Uhr, war es soweit! Wir gingen mit zitternden Beinen in die große Eingangshalle des HANOTAUX und wurden den verschiedenen Personen zugeteilt. Von da an waren wir auf uns allein gestellt und gingen mit unseren Partnern zu unseren neuen Familien nach Hause.