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Einige französische Besonderheiten - ein Ratgeber

von Laura Huhn und Melina Polatzek

Dies ist ein Ratgeber für Leute, die das erste Mal nach Frankreich/St-Quentin fahren.

Achtung: Beachten Sie zuerst, dass Sie beim Essen erst mal wenig zum Probieren nehmen. In Frankreich ist es normal, zu jeder Mahlzeit, die zweimal am Tag vorkommt, Baguette zu sich zu nehmen.

Bei der ersten Benutzung des Badezimmers werden sie feststellen, dass die Dusche, wie wir sie in Deutschland kennen, nicht so bekannt ist und meist nur eine Badewanne zur Verfügung steht. Des Weiteren sind die Toiletten oft vom Badezimmer getrennt. Man findet sie in einem einzelnen Raum ohne Waschbecken.

Außerdem wird sich in Frankreich nicht per Händedruck begrüßt, sondern per Wangenküsse, auf Französisch «faire la bise».

Wenn man vorhat, zu Fuß die Straßenseite zu wechseln, fällt auf, dass Autos nicht an Zebrastreifen anhalten. Deshalb sind dort auch Ampeln vorhanden, doch die meisten Franzosen gehen über die Straße, wenn sie gerade Lust haben bzw. wenn kein Auto kommt, ob rot ist oder nicht.

Es fällt auch auf, dass die Franzosen die Angewohnheit haben, mehrere Decken statt einer dickeren wärmenden Decke zu nehmen. Diese Decken werden unter die Matratze geklemmt.

Auf die Reinigung der Straßen wird nicht so streng geachtet wie in Deutschland, und Geldstrafen, wenn man zum Beispiel ein Kaugummi ausspuckt, gibt es auch (noch) nicht.

Die Mode der Franzosen ist eine Mode für sich. Machen Sie es nicht nach, sonst werden sie erfrieren.

Die Franzosen in Frankreich bevorzugen französische Automarken, wie zum Beispiel Peugeot oder Citroën; andere sind nicht so oft zu finden.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und viel Spaß in Frankreich, wenn sie auch mal die Möglichkeit haben, dieses vielseitige Lad zu besuchen.