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Das goldene Jenseits - Grabschätze aus dem Tal der Könige

von Jan Thore und Tobias, 6b

Am 08.11.04 fuhren die fünften Klassen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums zur Tutanchamun-Ausstellung nach Bonn. Um 13.45 Uhr fuhren wir nach dem Unterricht mit 2 Bussen los und waren nach ca. 2 Stunden dort.

Diese Ausstellung ist eine Wanderausstellung und bis zum 01.05.05 in Bonn zu sehen.

Die Sicherheitsvorkehrungen sind sehr hoch, da es sich um einmalige, wertvolle Schätze handelt.

Der Museumsführer erzählte uns interessante Dinge über Ägypten und beantwortete uns viele Fragen.

Es gab 50 Kunstwerke aus dem Grab von Tutanchamun und ca. 70 Kunstwerke aus dem Tal der Könige zu sehen.

Auch der goldene Sarg der Tuja ist dort ausgestellt und Bilder aus dem Grab von Tutanchamun.

Jede Statue hat für die Ägypter eine besondere Bedeutung: Die Katzen gelten z.B. als Wächter, die Schlangen symbolisieren Macht und Tiere mit Flügeln sind Beschützer.

Wir erfuhren, dass Tutanchamun schon mit 7 Jahren auf den Thron kam und mit höchstens 18 Jahren starb.

Er war der jüngste Pharao der Geschichte und hieß eigentlich Tutanchaton.

Sein Grab wurde 1922 von dem Archäologen Howard Carter im Tal der Könige entdeckt. Es gab viele Grabbeigaben. Am wertvollsten ist die Totenmaske aus reinem Gold, die allerdings nur in Kairo zu sehen ist.

Damit die Innereien des Toten Tutanchamun nicht faulen, wurden sie entfernt. Darm, Magen, Lunge und Nieren wurden separat in den Eingeweidesarg eingepackt. Das Gehirn wurde mit Säure entfernt und weggeworfen, weil die Ägypter damals dachten, dass das Gehirn nur als Stütze der Schädeldecke da wäre, damit diese nicht auf die Augen fällt.

Die Grabbeilagen des Tutanchamun waren fast vollständig. Viele andere Gräber sind von Grabräubern ausgeraubt worden.

Nach diesem interessanten Nachmittag kamen wir gegen 20.00 wieder in Lüdenscheid an.

Ein Besuch dieser Ausstellung lohnt sich.