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Sportexkursion der Jahrgangsstufe 13 zum Sportpark Wedau        

Einleitung:

Aufgrund des immensen Stundenausfalls im vergangenen Halbjahr, beschlossen wir – der Sportkurs der Jahrgangsstufe 13 von Frau Roth – gemeinsam einen Exkursionstag zu veranstalten. Als Sportart wählten wir Wasserski aus und legten den Termin auf den 25.09.2004 fest, da ein vorheriger leider Termin nicht möglich war. Nun war es endlich soweit...

Anfahrt:

Da das Wasserskifahren bereits um 11°° Uhr in Duisburg begann, trafen wir uns bereits in den frühen Stunden des Samstags Morgen, um pünktlich dort anzukommen. Die Anfahrt lief bei allen recht unproblematisch ab, da der Weg gut beschrieben war und die erwarteten Staus ausblieben. Zudem war der Sportpark sehr leicht zu finden, da er wegen des unmittelbar angrenzenden Wedaustadions gut ausgeschildert und von mehreren Autobahnabfahrten umgeben war. So trafen alle pünktlich um 11°° Uhr vor den Toren des Sportparks ein, die Exkursion konnte beginnen...

Die Anlage:

Der Sportpark ist ein großes, abgegrenztes Gebiet mit parkähnlichem Charakter. Er ist sehr gepflegt und kann mit grünen Wiesen und einem recht sauber wirkendem, künstlich angelegtem, See glänzen. Es gibt viele Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung für Jung und Alt; so sind neben der Wasserskianlage auch eine Adventure-Minigolfbahn, ein Fitnessstudio, ein Fußballplatz, ein Beachvolleyballfeld, sowie ein Spielplatz vorhanden.

Außerdem gibt es einen Grillplatz, an welchem man sich nach dem Sport erholen kann. Unmittelbar neben der Wasserskianlage befinden sich ein Kiosk, eine Umkleidekabine (jeweils für Männer und Frauen), Toiletten und ein Ausrüstungsverleih. Der Kiosk ist allerdings – wie erwartet – recht teuer gewesen; aus diesem Grunde wurden uns Nahrungsmittel – in Form von Süßem, Kuchen, heißem Kaffee, etc. – von Frau Roth zur Verfügung gestellt.

Das Wasserskifahren:

Nach kurzen organisatorischen Anweisungen konnten wir uns die Ausrüstung für das Wasserskifahren ausleihen. Zur Wahl standen jeweils dünne bzw. dickere Neoprenanzüge, Kneeboards, Wakeboards und Wasserski.

Da die meisten von uns noch keine Erfahrung im Hinblick auf diese Sportart besaßen, beschlossen wir uns dazu, vorerst nur die Wasserski auszuleihen. Nachdem wir uns anschließend umgezogen haben, sprangen wir in das kühle Nass, um uns bereits an die Wassertemperatur zu gewöhnen. Erwartungsweise war das Wasser relativ kalt, was allerdings vorerst nicht so schlimm erschien. Der Boden des Sees war zwar moosig bzw. schlammig, aber trotz alledem waren wir recht zuversichtlich. Anschließend konnten wir uns dann einzeln nacheinander auf die Rampe stellen, von welcher aus der Skilift betrieben wurde.

Dort angekommen bekam jeder einzelne von uns noch einmal eine kurze Instruktion, wie wir uns verhalten müssen, um einen unproblematischen – und schmerzfreien – Start zu haben. Obwohl wir uns diese Worte sehr zu Herzen nahmen, scheiterten die meisten von uns direkt während der ersten fünf Meter. Von Bauchklatschern, über Stürze auf der Abfahrtsschanze, bis hin zum Verkanten der Ski, waren jegliche Formen kleinerer „Missgeschicke“ vorhanden. Glücklicherweise wurde dabei aber niemand ernstlich verletzt; vorübergehende Atembeschwerden und Schmerzen im Bein- und Schulterbereich waren kurz darauf – nach den ersten Erfolgen – wieder vergessen. Nach etwa 30 Minuten gelang es bereits jedem von uns, einigermaßen sicher zu fahren. Glücklicherweise verbesserte sich das Wetter während des Skifahrens, so dass zwischenzeitlich sogar die Sonne herauskam. Dennoch hielten sich die Temperaturen mit etwa 14°C in Grenzen, weshalb das Wasser relativ kühl erschien. Dementsprechend froren die meisten von uns ziemlich, so dass der Kaffee von Frau Roth mehr als gefragt war.

Dennoch bereitete der Sport weiterhin allen von uns eine Menge Spaß. Nach etwa einer Stunde äußerten mehrere von uns den Wunsch nach den Kneeboards und Wakeboards, da es bereits verhältnismäßig gut klappte. Erwartungsgemäß bereiteten die Boards mehreren von uns diverse Startschwierigkeiten, welche allerdings auch bald überwunden waren, so dass immer mehr Schüler komplette Runden auf dem See fahren konnten. Dieses Erscheinungsbild änderte sich plötzlich jedoch schlagartig, als die Antriebsmaschine ausfiel; alle auf dem See fahrenden Schüler versanken somit plötzlich unterhalb der Wasseroberfläche...

Aus diesem Grunde mussten mehrere Schüler eine komplette Runde um den See laufen, um wieder zur Startposition zu gelangen. Obwohl manche – verständlicherweise – etwas mürrisch über die ausgefallene Anlage (und den somit verbundenen Fußweg) waren, ließen sie sich durch diesen Vorfall nicht die Freude am Wasserskifahren nehmen. Nach etwa fünf Minuten funktionierte die Anlage wieder, so dass der Betrieb weitergehen konnte. Nach fast zwei Stunden verging jedoch einigen von uns die Lust am Skifahren, da es ihnen immer kälter geworden ist und sie sich somit nach einer heißen Dusche sehnten. Um diesen „Luxus“ in Anspruch nehmen zu dürfen, bedurfte es jedoch weiterer 50 Cent – doch diese waren für die relativ lange Duschzeit durchaus gerechtfertigt. Die Duschen waren – genau wie die Toiletten – in einem sehr akzeptablen Zustand, so dass man die Freude über das heiße Nass durchaus genießen konnte. Kurz nach 13°° Uhr beendeten auch die letzten von uns ihre Runden auf dem See und gingen anschließend duschen. Anschließend klärten wir noch kurz ein paar organisatorische Angelegenheiten, bevor wir wieder nach Hause gefahren sind.

Fazit:

Insgesamt betrachtet ist die Exkursion zum Sportpark Wedau sehr positiv verlaufen und hat allen Beteiligten eine Menge Spaß bereitet. Die Preise für das Wasserskifahren sind ebenfalls gerechtfertigt (2 Stunden Wasserski inkl. Anzug = 15,- EUR), so dass ein Großteil unserer Jahrgangsstufe den Wunsch geäußert hat, noch einmal einen Exkursionstag zum Sportpark Wedau zu veranstalten. Vielleicht sollte der Termin dann allerdings eher zum Sommer hingelegt werden, da die Kälte sich etwas auf den Spaßfaktor ausgewirkt hat. Dennoch hat sich diese Exkursion mehr als gelohnt!