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Sportexkursion zum Strandbad Wedau         

Am 25.09.2004 machte sich unserer Sportkurs mit Frau Roth auf nach Duisburg­ Wedau zum Wasserski fahren.

Das Strandbad ist Teil einer großen Seenplatte und daher von Wald und Wiesen umgeben, auf denen man sich bei gutem und warmen Wetter schön sonnen kann. Wer nicht so gern Wasserski fahren möchte, kann natürlich, neben dem Sonnen, die restlichen Möglichkeiten der riesigen Anlage nutzen. Hierzu gibt es für Kinder einen Spielplatz. Es kann sich im Adventure Golf geübt werden, wobei der Preis zwischen 1- 4 € liegt, auch gibt es die Möglichkeit Riesenschach zu spielen. Ein kostenloser Fußballplatz und ein Beachvolleyball- Platz, bei der sich die Miete auf 7,50 € die Stunde beläuft, bringt Ballbegeisterten Vergnügen. Den meisten Spaß bringt aber doch das Wasserski fahren. Hierbei kostet eine Zeitkarte von zwei Stunden für Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsenen 18,50 € und die Miete der Seilbahn für zwei Stunden, welches bei einer großen Gruppe zu empfehlen ist, zwischen 195€ bis 240€. Auch die Neoprenanzüge lassen sich ab 3,50€ an der Anlage mieten.

Das Wetter, mit 13°C nicht das beste, hielt die meisten aber nicht davon ab, sich sofort den Neoprenanzug anzuziehen, sich die Wasserski zu schnappen und darauf zu warten, endlich ins 12°C "warme" Wasser zu starten.

Der Start, die größte Herausforderung, begann mit einem grandiosem Stunt oder gelang auf Anhieb.

Wichtig beim Start ist es, sich ganz tief hinzuhocken; die Arme nicht zu knicken und nicht nach vorne und hinten umzukippen. Hierbei hilft der Po, indem man ihn nach oben gestreckt, um auszugleichen und stabil zu bleiben. Hat man den Start geschafft, muss man sich nur noch aus der Hocke hinaus hinstellen.

Stand man dann endlich, kam die erste Kurve, durch die man hindurch musste, die aber nicht jeder stehend mitnahm und so den ganzen Weg zum Start zurücklaufen musste. Nach der Kurve kam dann eine grade Strecke, die dann von jedem geschafft wurde. Daraufhin kam wieder eine Kurve, die wieder zum Scheitern verhalf. Wer hier jedoch durch kam, konnte sich dann entscheiden noch weitere Runden zu fahren oder auszusteigen und von vorne zu beginnen.

Nachdem die Wasserski ausprobiert waren, entstand Neugier auf die vorhandenen Wake- und Kneeboards.

Der Start mit einem Wakeboard läuft folgendermaßen ab: man stellt das Board auf das Wasser, man setzt sich ganz hinten auf die Pobacke, so dass es am unangenehmsten ist und hat die Hände mit dem Seil an der Seite, wenn man dann auf dem Wasser ist, richtet man sich auf.

Beim Kneeboard, wie der Name es schon sagt, kniet man. Am Start hält man das Seil ganz nah an seinen Bauch. Dies machte vielen am meisten Spaß, da dieses als Einfachstes empfunden wurde.

Während der ganze Zeit hielt Frau Roth wachend die Augen über uns und half auch mal, die Ski aus dem Wasser zu fischen.

Aber auch das Wasserski fahren an sich wurde als gut und spaßig empfunden. Doch trotz Neoprenanzug war manch einem kalt und so musste sich erst mal mit von Frau Roth mitgebrachtem Kaffee, Tee und Kuchen aufgewärmt und gestärkt werden.

Wenn aber auch kein Kaffee mehr half, wurde heiß geduscht und sich umgezogen. Dies war dann nach zwei Stunden Wasserski, Wake- und Kneeboard fahren, für alle das Ende.   ­Obwohl es auch einige „Unfälle“ gab, wurde die gesamte Zeit auf dem Wasser als super und sehr spaßig empfunden.

Im Ganzen lässt sich sagen, wenn es im nächsten Sommer warm wird, fährt unser Kurs ganz bestimmt noch mal zum Wasserski! Dann werden wir aber alle Möglichkeiten der Anlage ausprobieren.