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Studienfahrt des LK Biologie nach Wieck am Greifswalder Bodden

von A. Tschischka, P. Rommeiß und S. Bayerschen

Wahrscheinlich am Montag, dem 28. August 2005, im Morgengrauen begab sich der Biologie- Leistungskurs unter der Führung seiner Alphatiere, Herrn Knäbe und Frau Stock, auf eine denkwürdige Reise gen Sonnenaufgang, genauer: nach Wieck am Greifswalder Bodden.

Nachdem wir uns in unserer äußerst komfortablen Jugendherberge eingerichtet hatten, wurde zunächst das Umfeld erkundet. Uns wurde schnell bewusst, dass Wieck bei Greifswald nicht Berlin, Prag oder London ist, jedoch seinen ganz eigenen Charme hat.

Doch auch unser Anspruch an die Kursfahrt als eine Bildungsreise, wurde schon am nächsten Tag erfüllt. Wir besuchten das Historisch-Technische Informationszentrum in Peenemünde auf Usedom, wo in einem alten Kraftwerk sowie auf dem weitläufigem Freigelände neben historischen Flugzeugen und Hubschraubern aus DDR-Zeiten auch die legendäre V2-Rakete ausgestellt wurde, die vermeintliche „Wunderwaffe“ der Deutschen im 2. Weltkrieg und Vorläufer aller modernen Trägerraketen. Anschließend besuchten wir die Phänomenta-Ausstellung, in der, ähnlich wie beim Lüdenscheider Namensvetter, verblüffende physikalische Phänomene ausprobiert werden konnten, wie z.B. das Anheben eines Trabbis mit einem Arm. Der werte Leser kann sich bestimmt vorstellen, dass nach einem so aufregenden Tag erst mal in der herbergeeigenen Bar bei dem ein oder anderem Cocktail in gemütlicher Atmosphäre ausgespannt werden musste.

Doch am nächsten Tag folgte schon ein weiteres Highlight. Wir erforschten die Meereswelt im Deutschen Meeresmuseum der schönen Hansestadt Stralsund. Dort gab es viel Wissenswertes über die Geschichte des Fischfanges und das Ökosystem Ostsee zu erfahren und interessante Exponate, wie Riesenkrabben und Walpenisse zu bestaunen. Auch lebendige Tiere, wie Störe, Kugelfische, diverse Haie, Schildkröten und Butterfische, die übrigens geräuchert im Brötchen äußerst schmackhaft sind, gab es in zahlreichen Aquarien zu sehen. Nur den Putzerlippfisch vermissten wir, was jedoch nicht verwunderlich ist, da es sich hierbei um einen tropischen Fisch handelt.

Der Abend wurde wieder gemeinschaftlich am Strand des Boddens verbracht, welcher aufgrund seines stillen Wassers auch liebevoll „riesige Pfütze“ genannt wurde.

Doch nach soviel wissenschaftlicher Forschung wurde der darauffolgende Donnerstag damit verbracht, am Ostseestrand auf Usedom zu verweilen und danach gemütlich von Heringsdorf nach Ahlbeck zu wandern, um von dort aus in unsere geliebte Jugendherberge zurückzufahren. Nach einem weiteren feucht-fröhlichen Abend mit Kontakt zu den Einheimischen war auch schon der Tag der Abreise gekommen.

Am Freitagnachmittag war dann wieder unser geliebtes Lüdenscheid erreicht.

So weit, so gut, insgesamt war es eine sehr schöne und auch lehrreiche Fahrt. Wie gesagt, Greifswald ist nicht Berlin, Prag oder London, hat aber seinen ganz eigenen Charme. Deshalb wollen wir uns im Namen des Biologiekurses bei unseren Alphatieren Frau Stock und Seiner Lustigkeit Herrn Knäbe herzlichst für die Woche bedanken.