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Skifreizeit 2006 - Bericht der Klasse 10a

von Ferdinand Toop

 

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Seit Beginn der 10.Klasse freuten wir uns auf diese Fahrt, und nun endlich ging es los. Am Freitag, d. 29.01.06, trafen sich alle Lehrer und Schüler der Jahrgangsstufe 10 um 21.30 Uhr an der  Bushaltestelle vor der Schule, um ins Zillertal zu starten. Nach nur 10 Minuten Warten kamen die Busse. Nachdem wir unser Gepäck abgegeben hatten, stürzten wir in die Busse, um gute Sitzplätze zu ergattern. Unsere Eltern beklagten schon kalte Füße und Hände, als der Bus endlich um 22.00 Uhr abfuhr.

Wir waren alle sehr aufgeregt, aber nach einer Stunde Fahrt legte sich auch das. Da es draußen dunkel war, konnte man nicht rausschauen und daher war die Fahrt ein wenig langweilig. Die Pausen wurden jeweils nach drei Stunden Fahrt eingelegt. Der erste Stop war bei Würzburg und der zweite bei Titting. Dort gab es zur Freude vieler einen McDonalds.

Gegen 7.00 Uhr morgens kamen wir dann endlich in Uderns im Zillertal an. Viele waren sehr müde, da sie wenig bzw. gar nicht geschlafen hatten.

Jetzt hieß es erst einmal warten, dann durften wir nach gut einer Stunde in den Speiseraum. Nach dem Frühstück ging es los zum Skiverleih. Diejenigen, die schon Skier hatten, konnten in Ruhe weiter frühstücken. Nachdem alle vom Skiverleih wieder zurück waren, mussten wir noch eine weitere Stunde auf die Zimmer warten. Um ca. 10.00 Uhr konnten wir die Zimmer beziehen und dann konnten wir endlich machen, was wir wollten. Einige gingen schlafen oder besichtigten die anderen Zimmer. Der ganze Tag verlief insgesamt sehr ruhig. Abends trafen wir uns alle im Gemeinschaftsraum, wo die Lehrer die notwendigen Ankündigungen machten, die Betreuer wurden vorgestellt und wir bekamen unsere Skipässe und Essensgutscheine. Um 22.00 Uhr war "Zapfenstreich" (Zitat Haferberger).

Am nächsten Morgen wurden wir von Herrn Wolff geweckt. Alle waren sehr aufgeregt, da wir nun das erste Mal auf die Piste durften. Ohne Zwischenfälle standen schließlich alle um ca. 8.50 Uhr auf den Brettern. Die Gruppen wurden ihren Betreuern zugeteilt und dann ging es los. Der ganze Tag verlief in den Gruppen unterschiedlich, die einen kämpften mit dem Schnee, die anderen mit dem Material und die „Profis“ mit dem Kennenlernen der Pisten.

Um 16.00 Uhr fuhr der Bus uns alle zum Finsiger Hof zurück. Den Nachmittag konnten wir frei gestalten. Einige gingen in das Dorf zum Einkaufen, andere legten sich ein wenig hin, um zu schlafen und wieder andere vertrieben sich die Zeit im Gemeinschaftsraum. Auch diesen Abend machten die Lehrer ihre Ankündigungen für den nächsten Tag. Den restlichen Abend verbrachten wir mit dem Kennenlernen der anderen Klassen, Diskussionen u.s.w. Auch an diesem Tag war die Bettruhe auf 22.00 Uhr angesetzt, was sicher manchen müden Muskeln gut getan hat.

Der zweite Tag begann nicht so aufgeregt und hektisch wie der erste. Alle wussten ja jetzt, wie es ablaufen sollte. Und so verlief das Skilaufen ohne Zwischenfälle und alle hatten Spaß. Am Abend sollte die Klasse 10a den Abend gestalten und es sollten Mr und Mrs Zillertal gekrönt werden. Als Aufgaben waren der Laufsteg, Tanzen und Singen zu bewältigen. Es war sehr lustig und interessant, wie die Lehrer, Betreuer und Freiwilligen aus den Klassen versuchten, die Herausforderung zu lösen. Als Mrs Zillertal wurde Frau Achenbach mit deutlicher Mehrheit gekürt. Aber bei den Herren war es schon schwieriger, hier musste der Titel Mr Zillertal durch drei geteilt werden, Björn Meyer, Herr Schmidt und Herr Scheermann lagen gleich auf.

Der dritte Tag war anders als alle anderen. Laut Statistik ist es der gefährlichste Tag beim Skifahren und deshalb durften wir nur den halben Tag lang fahren. Außerdem hatten die Schüler aus den „Profigruppen“ die Chance, die anderen Gruppen zu coachen. Aus meiner Sicht war es eine wichtige Erfahrung, denn wir konnten anderen helfen und gleichzeitig sehen, ob wir unser Können auch anderen vermitteln können. Mir hat das sehr viel Spaß gemacht. Leider kam es aber doch an diesem „ gefährlichen“ dritten Tag zu einem Sturz mit Folgen. Ein Schüler fiel hin und stieß sich den Kopf am Stockgriff so unglücklich, dass er eine Gehirnerschütterung bekam und den Rest der Woche nicht mehr Skifahren durfte. Dank Frau Schmidt war die medizinische Betreuung aber gewährleistet.

An diesem Abend sollte die Klasse 10b den Abend gestalten. Auch sie hatte lustige Herausforderungen, vor allem für die Lehrer, vorbereitet. Nach den Aufgaben Hausfrauenhockey, Skitechniken vorführen, Après-Ski-Dancing und Singen durften sich Herr Wolff und Herr Haferberger "Zillertalkönig 2006" nennen. Auch an diesem Abend wurde viel gelacht. Um 23.00 Uhr gingen wir dann schließlich ins Bett.

Der vierte Tag begann wie jeder andere und auch an diesem Morgen durften einige Schüler coachen. Nach der Mittagspause fuhren die Gruppen in ihrer alten Besetzung weiter.

An diesem Abend feierte die 10c Kindergeburtstag. Es gab viele verschiedene Spiele wie Schokoküsse Wettessen, Pantomime und Sackhüpfen. Vieles sah sehr komisch aus und hat viel Spaß gemacht.

Donnerstag war der fünfte Tag. Langsam neigte sich die Skifahrt dem Ende zu, was viele nicht so gut fanden, denn die Sonne schien und der Schnee war einfach gut. Alles lud zum Weiterfahren ein. Vor allem aber die Gemeinschaft, die bisher so viel Spaß gemacht hatte. An diesem Abend gab es kein Programm und daher haben wir die Zeit für uns selbst genutzt. Viele waren unten im Gemeinschaftsraum und spielten Tischtennis oder Gesellschaftsspiele oder diskutierten in kleiner Runde. Um 23.00 Uhr schickten uns die Lehrer in die Betten.

Der letzte Skitag war gekommen. Viele genossen noch einmal das schöne Wetter und die guten Pisten. Als wir uns dann um 15.00 Uhr auf den Weg zum Bus machten, wollten viele noch gar nicht gehen. Das Skifahren hatte uns so begeistert, dass viele gerne im Zillertal geblieben wären. Den späten Nachmittag verbrachten wir damit, unsere Koffer und Taschen zu packen.

Am Abend gab es eine Diashow von den Bildern, die die Lehrer und Schüler gemacht hatten. Es waren wirklich schöne und auch lustige Bilder dabei. An diesem Abend gingen wir schon um 22.30 Uhr ins Bett, da der nächste Tag sehr anstrengend werden sollte.

Um 5.30 Uhr hieß es aufstehen. Der Abfahrtstag war gekommen und alle suchten noch schnell die letzten Sachen zusammen. Wir mussten dann bis 8.00 Uhr warten, bis die Busse endlich abfuhren. Die Fahrt verlief sehr ruhig, weil einige noch etwas schlafen wollten und andere zu müde waren, um irgendetwas anderes zu tun. Diesmal machten wir nur eine Pause. Um ca. 16.15 Uhr kamen wir am GSG in Lüdenscheid an. Die Eltern, die schon warteten, freuten sich uns wiederzusehen und schlossen uns herzlich in die Arme.

Abschließend kann man sagen, dass die Skifahrt ein großer Erfolg war. Uns Schülern hat es sehr großen Spaß gemacht. Wetter und Schneebedingungen haben optimal mitgespielt, aber für mich war es das Beste, die Lehrer so locker und lustig einmal außerhalb der Schule zu erleben.