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Skifreizeit 2006 - Bericht der Klasse 10b

von Christoph Henrichs und Adam Karcz

 

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Zum Bericht der Klasse 10c

 

Am Abend des 27.01.06 ging es los: Die Skifrei-

zeit der zehnten Klassen 2006 begann. Die Koffer

wurden alle im Bus verstaut und die Eltern

verabschiedeten sich schluchzend von ihren

Schösslingen. Eine nächtliche zehnstündige

Busfahrt stand vor uns. Sie schlug einigen von

uns auf den Magen, vor allem weil die, die

schlafen konnten, um halb zwei geweckt wurden

um bei den ortsansässigen Fast-Food-Verbrechern zu rasten. Aufgeweckt aus unserer

scheinbaren Tiefschlafphase kamen wir mürrisch und zerknautscht um halb sieben in

Uderns am „Finsinger Hof“ an. Nach dem Frühstück brachten wir die Koffer hoch auf

unsere Zimmer und stiegen alle, bis auf A., der sich auf der Toilette vergessen hatte, in

einen Bus, um unsere Skier und Skischuhe zu holen.

Die Zimmer waren perfekt! Die Betten waren ca. 1 Meter lang. Wenn man diese dann aus dem Raum heraus getragen hätte, hätte man sich sogar im Zimmer frei bewegen können. Die Fliesen im Bad waren in „angenehmen“ Exkrementalfarben gehalten. Nach dem Duschen fühlte man sich richtig sauber und dank einer 2-Volt-Lampe konnten wir uns dann auch die frisch geputzten Zähne anschauen. Aber genug zum 5 Sterne Hotel.

Am nächsten Tag wurden wir alle von herzergreifender, melodischer Musik geweckt, oder war es doch der 200-BPM-Bass, der uns förmlich aus den Betten schmiss? – ach Moment, das ging ja gar nicht (s. Bewegungsfreiheit)! Bereits eine Stunde später standen alle draußen an der Straße und warteten. Auch A. war pünktlich, als der Bus kam, in den wir ganz gemütlich einstiegen. Während der Fahrt unterhielten wir uns über die Platzverschwendung in Sardinendosen.

Als wir nach einer 15-minütigen Gondelfahrt oben auf dem Berg ankamen, genossen wir blauen Himmel, 10°C knallende Sonne und herrliche Aussichten. Die ganze Woche über konnten wir dieses Kaiserwetter dort oben auf dem Berg genießen. Die Schulklassen wurden nun in die Gruppen Profis, Fortgeschrittene und Idioten eingeteilt und begaben sich zu den dazugehörigen Hügeln. Wir kamen aber alle ganz gut vorwärts und ernteten viel Lob, da es riesige Fortschritte gab, sogar in der Idiotengruppe. Zur Mittagszeit, als wir zur Bergstation fuhren, um unser Essen entgegenzunehmen, waren wir alle ziemlich geschafft aber glücklich, denn wir fielen nur selten hin und lernten, dass Skifahren mächtig Spaß machen kann.

Zum Essen: Am ersten Tag oben auf dem Berg war das Essen nicht gut. Wahrscheinlich um unsere Ansprüche ein weinig herunterzuschrauben. Die Tage danach war das Essen jedoch wesentlich besser. Auch in unserer Residenz war das Essen in Ordnung, man wurde satt und es hat meistens auch geschmeckt.

Auch in den folgenden Tagen ging es mit dem Skifahren aufwärts, obwohl wir abwärts fuhren. Selbst die Idioten schafften es nach einiger Zeit, Schwarze Pisten herunterzufahren und meisterten selbst die Talabfahrt, was den Profis natürlich gleich am ersten Tag gelang. Wirklich jeder hatte Spaß beim Skifahren. Leider gab es auch einige Blessuren.  

Wie jedes Jahr gab es auch auf dieser Freizeit einen vorbereiteten Abend von jeder Klasse. Die 10a ließ Lehrer, Betreuer und einige Schüler ihr schauspielerisches, tänzerisches und auch sängerisches Talent darstellen. Die Klasse 10b kürte den Après-Ski-König, der sportlich und kreativ sein musste. Letztendlich gestaltete die 10c einen Kindergeburtstag mit vielen leckeren Spielen, die die Stimmung im Gemeinschaftsraum des „Finsinger Hofs“ bis auf den Höhepunkt brachte.

Dies alles trug dazu bei, dass alle immer in bester Laune waren. Und am letzten Abend meinte Herr Wolff ehrlich überzeugt, dass dies die beste Ski-Freizeit gewesen sei, die die gesamte Lehrerschaft je erlebt habe, weil keiner zum Arzt oder zum Krankenhaus musste (ein Novum in der Geschichte), wir die ganze Woche über gutes Wetter hatten und es kaum Alkoholprobleme gab.

Alles in Allem eine gelungene Ski-Freizeit. Wir waren natürlich alle traurig, Uderns zu verlassen. Andererseits freuten wir uns auf unsere gemütlichen Betten zu Hause und vor allem auf das Wiedersehen mit unseren Eltern.