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Skifreizeit 2006 - Bericht der Klasse 10c

 

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Am Freitag war es endlich soweit! Um 21.30 Uhr trafen wir uns auf dem Scholl-Parkplatz. Alle wollten natürlich sofort los, doch erst mussten die Koffer in die zwei Busse. Als der Busfahrer uns endlich erlaubte einzusteigen, begann die Suche nach dem besten Platz, alle wollten hinten sitzen. Bis jeder einen guten Platz gefunden hatte, vergingen Stunden, doch am Schluss waren eigentlich alle zufrieden. Als die Lehrer, Herr Scheermann und Frau Schulte, eingestiegen waren und ihren Platz eingenommen hatten, konnte die Fahrt losgehen. Am Anfang herrschte noch große Unruhe, denn alle hatten sich etwas zu erzählen. Bis Siegen blieb das auch so, dort mussten wir nämlich noch Frau Achenbach abholen. Nach diesem kurzen Zwischenstopp, der nicht länger als ein paar Minuten dauerte, ging es weiter.

 

Nach und nach wurde es leiser im Bus, was wahrscheinlich an der Uhrzeit lag. Als man dann gegen 2 Uhr gerade eingeschlafen war, hörte man nur „In 2000 Metern Pause bei Burger King“, und so war die Ruhe wieder vorbei. Essen wollte zwar niemand, aber die Toiletten waren heißbegehrt. Nach einer halben Stunde ging die Fahrt weiter. Wir fuhren relativ lange, bis es schließlich wieder hieß: „In 2000 Metern Pause bei McDonalds“. Nach einer weiteren halbstündigen Pause stiegen wir wieder in den Bus, denn wir wollten ja unser Ziel „Zillertal“ nicht aus den Augen verlieren. Gegen 6.45 Uhr kamen wir dann endlich am Fisinger Hof in Uderns an. Ein paar Minuten später kam auch der zweite Bus an, sodass die Terrasse des Finsinger Hofes voller und voller wurde.

 

Nach dem Frühstück begaben wir uns zum Unterlercher (Skiverleih), wo wir mit allen wichtigen Dingen, die wir für die nächste Woche brauchten (Skier, Skischuhe und Skistöcke) ausgestattet wurden.

 

Zurück im Finsinger Hof bezogen wir unsere Zimmer. Wir waren eigentlich alle sehr zufrieden. Denn restlichen Tag  durften wir selbst gestalten. Einige nutzten die wenigen Einkaufsmöglichkeiten, die Uderns bietet, andere spielten im Aufenthaltsraum Tischtennis oder inspizierten noch einmal genau unsere Jugendherberge. So konnten wir uns von der doch sehr anstrengenden Fahrt erholen.

 

Um 6.45 Uhr des nächsten Tages war die erste ruhige Nacht vorbei, denn Herr Wolff ging durch die Etagen, um uns zu wecken. Sofort sind alle aufgestanden, denn dieser Tag sollte der erste sein, an dem wir auf Skiern stehen. Wir beeilten uns zum Frühstück zu kommen.

 

Das Frühstück war sehr gut, es gab praktisch alles, was man sich vorstellen kann (Brötchen, Aufstrich, Cornflakes, Kuchen und und und). Nach dem Frühstück gingen wir noch mal kurz hoch, um die letzten Sachen zu holen. Als wir dann endlich fertig waren, stürmten wir nach unten in den Skikeller, um unsere Skischuhe anzuziehen.

 

Um 8.10 Uhr fuhren wir in Richtung Talstation in Kaltenbach. Der eigentlich kurze Weg (etwa 10 Minuten) kam uns allen sehr lang vor, denn wir mussten mit ca. 90 Leuten in einen Bus. Wie man sich vorstellen kann, war das sehr eng. So waren wir froh, als wir endlich da waren: einerseits, weil wir endlich aus den Bus kamen, und andererseits, weil uns nur noch ein kurzer Augenblick von der ersten Skifahrt trennte. Nun mussten wir nur noch mit der Gondel auf den Berg.

 

Den ersten Berg, den wir meistern mussten, war der sogenannte "Idiotenhügel". Hier fuhren wir bis zur Mittagspause. Dann stärkten wir uns und freuten uns alle wieder auf das Fahren nach der Pause. Dort durften wir auch unsere erste kleine Runde fahren und zwar die Teichrunde. Nach ersten Schwierigkeiten mit dem Ankerlift waren wir froh, als wir oben ankamen und endlich loslegen durften. Die Teichrunde fuhren wir mehrmals und bei jeder Runde klappte es besser.

 

Um ca. 3 Uhr hatten wir unsere letzte Runde gedreht und fuhren müde zurück ins Tal. Dort warteten wir auf den Bus, der uns wieder zum Finsinger Hof bringen sollte. Zuhause angekommen waren wir froh, als wir endlich unter der Dusche standen. Was nicht so einfach war, denn sechs Mädels wollten alle gleichzeitig duschen. Doch wir einigten uns.

 

Nach dem Abendessen hatten wir nur eine kurze Pause, denn gleich um 20 Uhr trafen wir uns im Gemeinschaftsraum. Dort hielten die Lehrer eine kurze Ansprache und danach konnten wir unseren Abend frei gestalten. Um 22 Uhr fielen wir alle todmüde ins Bett und freuten uns schon auf den nächsten Tag.

 

Der nächste Morgen lief dann schon mit mehr Routine ab. Nacheinander gingen wir ins Bad und machten uns für den nächsten Tag auf Skiern bereit. Als wir alle fertig waren, ging es zum Frühstück und kurze Zeit später kam auch schon der Bus, der uns zur Gondel bringen sollte. Nun hieß es wieder quetschen, denn alle mussten in den zu kleinen Bus.

 

Um 12 Uhr machten wir eine Mittagspause, in der wir uns vom Skifahren ausruhen oder uns mit anderen austauschen konnten. Gegen 16 Uhr wartete der Bus auf uns, der uns zurück zum Fisinger Hof bringen sollte. Dort hieß es dann erst mal duschen.

 

Abends im Gemeinschaftsraum teilten unsere Lehrer uns mit, dass es neue Gruppen gibt und die Profis nun zu den Anfängern in die Gruppe gehen, um dort zu „coachen“. Nach der kurzen Ansprache der Lehrer durfte dann die erste Klasse mit ihrem geplanten Abend beginnen. An diesem Abend sollte der Zillertalkönig gewählt werden. Lehrer aber auch Schüler mussten sich in verschiedenen Aufgaben der Jury stellen.

 

Am nächsten Morgen schliefen wir aus, da der verflixte dritte Tag gekommen war. Da der dritte Tag am risikoreichsten ist, durften wir nur einen halben Tag fahren und konnten daher in Ruhe frühstücken und uns langsam aufs Skifahren vorbereiten. Oben am Berg erfuhren wir die Zusammensetzung unserer neuen Gruppen und die Namen der Coaches. Wir waren alle zufrieden mit den Entscheidungen der Lehrer.

Leider zeigte der dritte Tag auch wieder sein wahres Gesicht! Ein Schüler stürzte und fiel so unglücklich auf seinen Skistock, dass er sich für den Rest der Woche nicht mehr auf Skier stellen durfte.

 

Der Dienstagabend wurde von der 10b gestaltet. Da sie eigentlich genau das gleiche wie die 10a machen wollte, hatte sie sich kurz vorher etwas anderes überlegt. Die 10b hat an diesem Abend die Après-Ski-Königin und den Après-Ski-König gekrönt. Die Kandidaten mussten sich verschiedenen Disziplinen stellen, wie z.B. dem Hockey. Der Abend war im Ganzen sehr amüsant.

 

Am Mittwochmorgen waren alle Schüler und Schülerinnen natürlich sehr müde. Der Tagesablauf auf dem Berg ähnelte dem der letzten Tage. An diesem Abend war unser Abend, der Abend der 10c, an der Reihe. Er stand unter dem Motto "Kindergeburtstag" mit Sackhüpfen, Limbo und vielem mehr. Leider hatten wir die Zeit nicht richtig eingeschätzt und mussten deshalb einige Spiele streichen.

 

Den Donnerstagabend durfte jeder selber gestalten. Die meisten stürzten sich auf die Play-Station2 und versuchten sich am Spiel "SingStar" und hatten sehr viel Spaß.

 

Am nächsten Morgen wurden wir mal wieder durch Björns coole Musik geweckt. Niemand wollte nach Hause, da das Wetter so gut war und jedem das Skifahren so viel Spaß machte. Als wir dann auf dem Berg waren, hat jeder die Sonne genossen und keiner wollte wieder herunterfahren. An diesem Abend haben die Lehrer alle Fotos der Woche gesammelt und eine Art Projektion gemacht. Es war sehr schön und auch lustig, da teilweise Fotos dabei waren, die eigentlich keiner sehen sollte.


Am nächsten Morgen mussten wir schon um 5.30 Uhr aufstehen. Es war sehr stressig, weil die meisten noch den letzten Rest zusammenpacken mussten. Und das alles vorm Frühstück! Die Busse starteten gegen 8 Uhr, sodass wir um 16 Uhr wieder in Lüdenscheid am Geschwister-Scholl-Gymnasium ankamen.