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Französisch - Fit für Europa!

4 Wochenstunden

 

Es gibt viele Gründe, Französisch als zweite oder dritte Fremdsprache zu lernen. Hier erst mal die wichtigsten!

Die Bedeutung von Französisch

Die Europäische Union mit der Möglichkeit, sich in anderen europäi- schen Ländern niederzulassen, und die Globalisierung der Wirtschaft haben zur Folge, dass immer mehr Menschen mit unterschiedlicher Muttersprache beruflich und privat miteinander zu tun haben. Immer mehr Unternehmen benötigen Mitarbeiter mit guten Fremd- sprachenkenntnissen. Vor allem Führungskräfte müssen sich in der Zusammenarbeit und im Austausch mit anderen Kulturen sicher bewegen können.

Welche Fremdsprachen?

Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden. Sicher ist jedoch, dass ohne verwertbare Kenntnisse in wenigstens zwei europäischen Fremdsprachen die Konkurrenzfähigkeit für viele in verantwortungsvoller Stellung Tätige nicht mehr gegeben sein wird.

Da immer mehr Deutsche beruflich und/oder privat in Kontakt mit anderen Europäern kommen, sollten möglichst früh - also bereits in der Schule - Fremdsprachen gelernt werden. Die Entwicklungspsychologen sind sich einig, dass moderne Fremdsprachen in jungen Jahren - in der sogenannten sensiblen Phase - besonders gut aufgenommen werden, zumal die Freude am spielerischen, unbefangenen und imitativen Sprechen in diesem Alter noch sehr groß ist.

Warum Französisch möglichst früh und möglichst lange?

Neben den oben genannten Gründen, moderne Fremdsprachen in jungen Jahren zu lernen, gilt, dass Französisch als eine der wichtigsten Bildungssprachen den Zugang zu einer der interessantesten Literaturen der Welt sowie zu Theater, Film, Philosophie und Kunst ermöglicht. 

Dieser Vorteil ist seit jeher bekannt. Immer noch ungenügend bekannt ist die Tatsache, dass Frankreich die viertgrößte Wirtschaftsmacht der Welt und mit Abstand unser wichtigster Handelspartner ist, mit dem wir regelrecht vernetzt sind. Viele wissenschaftliche Institute, Universitäten, Fachhochschulen, Behörden, Industrie- und Handelskammern sowie Firmen beider Länder arbeiten eng zusammen und benötigen zweisprachige Mitarbeiter auf allen Ebenen.

Französisch wird auch in Belgien, der Schweiz, Luxemburg, im östlichen Kanada und in mehreren afrikanischen Staaten gesprochen. Sie ist die am weitesten verbreitete Zweitsprache und vor allem Amtssprache in 35 Staaten der Welt.

Im Französischunterricht treten die Schülerinnen und Schüler in Kontakt mit dem reizvollen Kultur- und Ferien- land Frankreich. Mit keinem anderen Land unterhält Deutschland so viele Schul- und Städtepartnerschaf- ten. Die beiden Staberger Gymnasien pflegen enge Kon- takte zu drei Schulen in Nordfrankreich: dem Collège Gabriel Hanotaux und dem Lycée et Collège Henri Martin in Saint-Quentin (seit 1979) sowie dem Lycée La Hotoie in Amiens (seit 1992). Zweimal jährlich finden sowohl in der Mittel- als auch in der Oberstufe Austauschbegeg- nungen statt. Deshalb ist der landeskundliche Aspekt im Bereich des Französischlernens in der Schule bei uns nicht nur ein theoretisch abgehandeltes Thema, sondern viele unserer Schülerinnen und Schüler fahren im Laufe ihrer Schullaufbahn nach Frankreich, tauchen dort in die französische Kultur ein und setzen sich mit Sitten und Gebräuchen vor Ort auseinander.  

Schüleraustausch mit Saint-Quentin (F)  [Schüleraustausch]

Für die Wahl von Französisch gibt es also fundierte Gründe.

Wie wird Französisch an unserer Schule unterrichtet?

Aus den vorangegangenen Ausführungen geht hervor, dass oberstes Ziel die Kommunikations- fähigkeit sein muss. Diese wird in der Mittelstufe anhand der Lehrbücher Découvertes (Bd. 1 - 4, Frz. ab Klasse 7) und Découvertes cours intensif (Bd. 1 und 2, Frz. als 3. Fremdsprache ab Klasse 9) entwickelt. Dazu kommen weitere Materialien wie z. B. auch erste Lektüren.

Die Lektionen und Themen werden möglichst einsprachig erarbeitet, wobei Tonträger und Folien unterstützend eingesetzt werden. Von Anfang an wird viel Wert auf Partnerarbeit gelegt. Die grammatikalischen Strukturen werden schrittweise vermittelt und eingeübt.

Über Themen wie Familie, Freundeskreis, Schule, Freizeit, Beruf, Stadt, Land, Dichtung bekommen die Schülerinnen und Schüler in jeder Jahrgangsstufe Einblicke in das Leben unseres Nachbarlandes.

Gäste aus Amiens am Geschwister-Scholl-Gymnasium

Seit dem Schuljahr 2001/2002 bieten wir darüber hinaus im Wahlpflichtbereich II (Klassen 9 und 10) ein bilinguales Modul für die Schülerinnen und Schüler an, die Französisch ab Klasse 7 als 2. Fremdsprache lernen. Es handelt sich dabei um eine Unterrichtssequenz zu dem Thema Civilisation unter Einbeziehung der Fächer Geschichte, Erdkunde und Politik. Ziel ist es, Spracherwerb, Kommunikationsfähigkeit, interkulturelles Lernen, Umgang mit unterschiedlichen Materialien und Medien zu vertiefen. [Bilinguales Modul]

 

Mach dich fit für Europa - lerne seine Sprachen

Französisch gehört dazu!

Weitere Auskunft: Herr Nyenhuis