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Borkum 2006 - Aus dem Reisetagebuch der Klasse 6a

Am Montag, dem 29. Mai 2006, war es soweit:Alle Schüler der sechsten Klassen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums standen aufgeregt am Lüdenscheider Bahnhof und freuten sich schon riesig auf die Klassenfahrt!

„Wie werden unsere Zimmer wohl aussehen und was werden wir alles unternehmen? Wie wird das Wetter auf Borkum wohl sein?“, lauteten unsere Fragen.

Noch schnell den Koffer in den LKW, mit dem sie transportiert wurden, von den Eltern verabschieden und dann ging's auch schon los!

Fünfmal mussten wir von Zug zu Zug und dann in den Katamaran umsteigen, bis wir dann endlich im TUS-Heim angekommen waren. Sofort packten wir unsere Koffer aus, damit wir ganz schnell zum Strand konnten. Nachdem die meisten sofort ihre Schuhe und Socken ausgezogen hatten, um wenigstens mit den Füßen ins Wasser zu können, freuten sich schon alle riesig auf die Wattwanderung, die am Mittwochvormittag stattfand. 

Doch direkt als wir wieder im TUS-Heim ankamen, erwartete uns eine schlechte Nachricht: es gab nicht genügend Fahrräder für alle 99 Personen (Schüler und Lehrer). Also konnten nicht alle drei Klassen zusammen die Rad-Tour unternehmen... Aber halb so schlimm: so fuhr einfach jede Klasse einzeln. Das war kein Problem, denn das Wetter spielte mit: es war fast immer trocken und sonnig! Zwar war es auch windig, aber das ist ja für die ostfriesischen Inseln normal!

Bei der Wattwanderung hatten wir ziemlich mit dem Schlick zu kämpfen, wenn uns unser Wattführer Wiegald etwas erklärte.

Außer der Rad-Tour und der Wattwanderung erkundeten wir noch den alten Leuchtturm, von dem aus wir ganz Borkum im Blick hatten. Wir gingen in die Stadt, um Postkarten oder Andenken zu kaufen, veranstalteten ein Sportfest, bei dem wir Brennball, Tischtennis, Fußball oder Fangen spielten.Außerdem unternahmen wir eine Inselrundfahrt mit dem Bus, gingen an den Strand oder blieben einfach nur auf unseren Zimmern. Wir waren auch noch im Salzwasser-Schwimmbad „Gezeitenland“. Die Disco, die wir am letzten Abend veranstalteten, wird auch nicht so schnell in Vergessenheit geraten!

Nachdem wir dann am Freitagmittag unsere letzte Speise im Heim zu uns genommen hatten (das Essen im TUS-Heim war gut), ging es auch schon wieder in Richtung Heimat. Alle waren traurig, dass die Klassenfahrt schon zu Ende war, aber ein bisschen freuten wir uns ja auch schon auf zu Hause...