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Borkum 2006 - Reisebericht der Klasse 6b

von Eva Nelius

Als die 6b auf Klassenfahrt war, ist natürlich viel passiert. Am Montag, dem 29.05.06, trafen sich alle drei Klassen auf dem Bahnhof in Lüdenscheid, gaben ihre Koffer ab (zwei Väter waren so nett, alle 90 Koffer zu transportieren!) und nahmen Abschied.

Zuerst mussten wir mit der Volmetalbahn nach Hagen, dann umsteigen nach Münster und von dort mit dem IC nach Emden Hbf. Zum Glück hatten wir im IC Plätze reserviert, so mussten wir nicht stehen. Aber natürlich dauerte es  lange, bis jeder einen Platz hatte. Danach war die Fahrt aber sehr gemütlich.

In Emden Hbf fuhren wir per Bahn zum Emdener Außenhafen. Dort stiegen wir auf auf einen Katamaran. Eine Stunde später erreichten wir die Insel BORKUM.

Nach der Ankunft teilte sich unsere Klasse auf: ein Teil fuhr mit den Koffern, die wir zuvor in Emden bekamen, mit dem Bus, der Rest durfte mit der Bimmelbahn fahren.

Endlich, alle waren vollständig am TuS Borkum Heim angekommen, durften wir auf unsere Zimmer und uns mit der Umgebung vertraut machen. Das Heim besitzt einen Bolzplatz, dort spielten einige sogleich Fußball.

Am Abend um 18.30 Uhr gab es endlich unsere erste Mahlzeit (J). Weil mehrere gerne den Strand sehen wollten, wanderten wir dann alle gemeinsam zum Strand. Der Weg war sehr kurz, nur ca. 300-400 m. Die „A“ und die „C“ sind sogar teilweise barfuß gegangen, nur die „B“ durfte nicht, da die Lehrer meinten, es sei zu kalt (L). Abends war  um 21.30 Uhr Bettruhe.

Am nächsten Morgen wurden alle pünktlich um 7.15 Uhr unsanft aus dem Schlaf geweckt. Das übernahm mit Freude Herr Haferberger (J). Nach dem Frühstück mit einem Geburtstagsständchen für Melissa H. versammelten sich alle Klassen für eine Besonderheit: Die BUSRUNDFAHRT. Unsere Klasse teilte sich auf. Die einen stiegen in den ersten Bus, die anderen in den zweiten. Der Busfahrer erzähle uns so manches Interessante über die Insel und fuhr uns zu den wichtigen Plätzen.

Danach setzte er uns in der Stadt aus. Von dort durften wir in Dreier-Gruppen durch die Stadt gehen. An einem vereinbarten Platz trafen wir uns dann wieder und gingen zurück zum Heim.

Nach dem Mittagessen mussten wir eine Pause machen.  Als diese endlich vorüber war, hatten wir frei und durften auf dem Gelände spielen (*J*). Abends, nach dem Abendbrot, besprachen wir noch ausführlich den Tag und sind danach ins Bett gegangen.

Auch der Mittwoch war besonders. Wir machten alle eine WATTWANDERUNG. Die meisten zogen sich geliehene Gummistiefel an, aber manche trauten sich, barfuß zu gehen. Der Wattwanderungsführer erklärte uns, was es mit den Wattwürmern, der Flut und der Ebbe, den einzelnen Wattschichten und mit den Muscheln auf sich hat. Das war zwar sehr interessant, aber es war sehr kalt und windig. Ich denke, es hat trotzdem allen Spaß gemacht.

Nachmittags veranstalteten alle Klassen ein SPORT- und SPIELFEST. Dabei hat die 6b gewonnen (JJJ)!!!

Auch abends machten wir unser eigenes Programm. Ein MAU-MAU-TURNIER, auf das keiner Lust und woran doch jeder (?) mehr oder weniger Spaß hatte. Wir teilten uns in sechs 5er-Gruppen auf und der jeweils Beste kam ins Finale. Dort gewann Henrik B. in allen drei Spielen. Als Preis bekamen er und seine Gruppe jeweils ein Eis.

Der Donnerstag war auch sehr spannend (oder sollte ich sagen: aufregend?). Vormittags besuchten wir den alten Leuchtturm. 157 Stufen führten steil in die Höhe, zu steil für zwei von uns (die blieben unten). Aber oben hatte man eine tolle Aussicht. Der Führer erzählte uns alles Wissenswerte über den Leuchtturm.  Nach diesem Besuch durften wir in die Stadt.

Am späteren Nachmittag wollten wir eine Fahrradtour unternehmen, mit den Rädern, die sich die anderen Klassen vorher schon ausgeliehen hatten. Das war auch ein Erlebnis für sich...

Zuerst klappte ja alles, aber kaum waren wir ca. ½ km gefahren, ging das Fahrrad von Thomas G. kaputt. Als Herr Haferberger endlich ein neues geholt hatte, konnte es weiter gehen. Doch schon nach kurzer Zeit mussten wir wieder anhalten. Auch an Julias Fahrrad war etwas kaputt. Als das repariert war, konnte es weiter gehen. Dann, dreimal dürfen Sie raten, ging schon wieder Julias Fahrrad kaputt. Unsere Nerven waren langsam am Ende, vor allem die der Lehrer. Und damit es nicht langweilig wurde (J...) wiederholte sich der ganze „Spaß“ noch 5 mal (L). Aber unsere Nerven wurden am Ende mit einem leckeren Eis bezahlt.

Nach dem Abendessen gab es für alle Klassen eine gemeinsame Disco. Am Anfang lief diese noch sehr lahm, wie alle meinten, doch am Ende war eine viel bessere Stimmung.

Später mussten wir packen, da machte es sich bemerkbar, dass diese Fahrt sich dem Ende zuneigte.

Am Freitag mussten wir um 9.30 Uhr die Zimmer verlassen. Die Koffer stellten wir in die Turnhalle. Dann gingen wir noch einmal zum Strand und durften in der Stadt bummeln oder am Strand bleiben.

Um 12.15 Uhr wurde unsere letzte Mahlzeit aufgetischt (das ganze Essen wurde übrigens sehr oft gelobt).

Danach mussten wir vom Heim Abschied nehmen: Die Heimreise begann. Wieder zuerst Bus, dann Katamaran, anschließend Koffer bei dem Vater abgeben und in die Bahn einsteigen. Aber halt, ich schrieb doch am Anfang „Als die 6b auf Klassenfahrt war, ist viel passiert...“, so war es auch nun: wir verpassten den ersten Zug. Frau Schmidt ging also zum Büro am Hafen und fragte, was wir nun machen sollten. Zum Glück konnten wir mit einem Bus fahren und so noch unseren Anschlusszug erreichen. So konnten wir die Reise fortsetzen. Im IC hatten wir wieder Plätze reserviert. In Münster mussten wir wieder umsteigen und in Hagen auch.

Gegen 21.00 Uhr waren wir dann wieder in unserer Heimat Lüdenscheid. Damit endete unsere aufregende Klassenfahrt.