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Wandertag der Klassen 5c - Schaffen wir das?

Als die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c zusammen mit ihrer Parallelklasse den Bus bestiegen, ahnte wohl noch keine(r) durch welch enge und abenteuerliche Wege er oder sie sich an diesem Wandertag zwängen werde.  

In Ennepetal an der Kluterthöhle angekommen nahmen wir erst mal bei strahlendem Sonnenschein ein zweites Frühstück zu uns und rüsteten uns dann für unsere Abenteuerführung. Unser Höhlenführer Patrice war sehr nett und erklärte uns vorab einige wissenswerte Dinge über die Höhle – wie z.B. warum man in der Höhle nicht spucken oder „pupsen“ darf!?

 

 

Wir waren noch keine 20 Meter weit hinein in die Höhle gegangen, als es auch schon stockdunkel wurde und alle ihre Taschenlampen anschalten mussten. Und dann standen wir auch schon vor dem ersten Engpass. „Schaffen wir das?“ – „Ja, wir schaffen das!“ schallte es aus 30 Kehlen. Als Team meisterten wir diese Schwierigkeit problemlos, weil sich alle gegenseitig halfen, Tipps gaben und einander den Weg leuchteten. So gingen wir immer tiefer in die Höhle hinein, kamen an unterirdischen Seen mit seltenen Tieren vorbei, mussten schmale Stellen passieren, durch enge Passagen auf dem Bauch kriechen, konnten Fledermäuse entdecken und erreichten schließlich eine Lehmhöhle, 17 m unter der Erde. Hier machten alle ihre Taschenlampen aus und lauschten für einige Augenblicke der absoluten Stille in der Dunkelheit, in der man nicht mal seine eigene Hand vor Augen sehen konnte. Ganz schön gruselig, wenn sich dann vorstellen soll, dass man sich in diesem Labyrinth aus über 360 stockfinsteren Gängen verirren kann!?

Aber zum Glück hatten wir ja Pa-trice, der uns alle sicher wieder ans Tageslicht führte. Doch auf dem Weg zurück galt es die engste Stelle unserer Tour zu meistern. Nicht alle Schüler glaubten zunächst daran, dass auch ihre Lehrer Herr Haferberger und Frau Roth nicht stecken bleiben würden. Doch als schließlich alle auf der anderen Seite des Spalts ankamen, bejubelte die Gruppe sich und ihre Lehrer erst einmal selbst für diese tolle Leistung.

Wieder zurück „über Tage“ konnten wir zudem feststellen, wie „miefig“ unsere, für doch relativ sauber gehaltene, Luft in Wirklichkeit ist. Einige Schüler wollten am liebsten gleich wieder umkehren und noch durch weitere Höhlengänge kriechen. Aber wir mussten uns jetzt umziehen. Das war auch schwer nötig, denn alle waren von oben bis unten – und auch im Gesicht – voll Lehm!

Wieder sauber machten wir uns dann gut gelaunt auf den Rückweg. Das war ein tolles Erlebnis mit dem Super-Team Klasse 5c und wir haben zusammen festgestellt: „Ja, wir schaffen das!“