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Klasse 6c: Die Fahrt in die UCI-Kinowelt

von Charlotte Kosche, Franziska Pütz, Theresa Reinersmann, Clara Seifert u. Theres Volz

Quelle: http://www.diereisederpinguine.de/Bilder/website_pinguine_16.jpgAm 8. November 2005 war am Geschwister-Scholl-Gymnasium Wandertag. Die Klasse 6c fuhr unter der Begleitung von der Klassenlehrerin Frau Wrede und Herrn Krebs in die UCI-Kinowelt nach Bochum. Der Treffpunkt der Klasse befand sich vor der Schule am Haupteingang. Um 8.50 Uhr waren alle an der vereinbarten Stelle und wenige Minuten später stand auch schon der Bus vor uns, der um 9.00 Uhr pünktlich losfuhr. Auf der Autobahn A45 stauten sich nach kurzer Zeit mehrere Autos, sodass wir diese verließen und stattdessen einen kleinen Umweg durch Hagen machten. Um 10.15 Uhr trafen wir endlich im Ruhr-Park in Bochum ein. Dort empfing uns der Chef des Kinos. Weit und breit war kein anderer Besucher zu sehen, weil wir die allerersten Besucher des Kinos und des Kinofilms „Die Reise der Pinguine“ an diesem Tag waren.  

Der Geschäftsführer der UCI-Kinowelt lud uns zu einer Führung durch die Projektionsräume ein. Er erklärte uns viel über die Technik und über einen Rekord, den das Kino vor der Renovierung aufgestellt hatte. Bei der Führung durch die über den Kinosälen liegende Projektionsebene wurde zum Beispiel erklärt, wie die verschiedenen Werbungssequenzen vor die Hauptfilme geklebt werden oder gezeigt, wo die großen Filmrollen gelagert und wie sie in die Projektoren eingelegt werden, vor allem, wenn ein Film in mehreren Sälen gleichzeitig laufen soll. Der Geschäftsführer berichtete den Schülern in diesem Zusammenhang stolz, dass das Kino in Bochum, als es vor dem Umbau noch 18 Säle hatte, für die gleichzeitige Projektion eines Filmes von einer einzigen Filmrolle in allen 18 Sälen sogar einen Eintrag ins Guiness-Buch bekommen hat.

Am Ende der Führung durfte sich jeder eine Tüte frisches Popcorn aus der Popcorn-Küche des Hauses holen. Gut bewaffnet ging es jetzt rein in den großen Kinosaal.

„Die Reise der Pinguine“ von Luc Jacquet dauert zirka 80 Minuten und wurde 2005 in Frankreich produziert. Der Film zeigt den rauen Kampf der Pinguine ums Überleben. Jedes Jahr im März ziehen die Kaiserpinguine auf die Reise zu ihren Brutplätzen im Landesinnern, wo sie dann mit der Partnerwahl beginnen. Wenn die Mutter das Ei gelegt hat, übergibt sie es an den Vater. Dabei darf das Ei nicht zu lange auf dem Eis liegen, weil es sonst erfriert. Jetzt wechseln sich Männchen und Weibchen mit der Futtersuche für das Kind ab. Wenn alles gut gelaufen ist, verschwinden die Eltern und die Kinder hintereinander im Meer. Die Kinder bleiben drei bis vier Jahre im Meer, bis sie sich auch auf den langen Weg zu den Brutplätzen begeben.

Wir fanden den Film gut und den Inhalt wissenswert. Wir empfehlen ihn glücklich und zufrieden weiter.