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Sehnsucht nach besserer Welt erhalten

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WR v. 18.06.07 "Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn man alles andere vergessen hat." Auf die Bildung als Anliegen schulischer Wissensvermittlung ging Dr. Stefan Werth, Direktor des Zeppelin-Gymnasiums, am Freitagabend im Kulturhaus beim Abiball der Staberger Gymnasien ein.

"Uns ist klar, dass Sie vieles, was wir Ihnen mühsam beigebracht haben, wieder vergessen werden", führte er aus. "Es ging uns um Bildung", machte der Schulleiter klar.

Auf 007 - James Bond - war die Abiturienten-Entlassfeier gemünzt, in deren Mittelpunkt die Vergabe der Zeugnisse stand. Charmant führten die "Geheimdienstler" Moneypenny und Q, alias Maren Weiland und Tim Winkel, durch ein Programm, das mit tollen Musik- und Gesangsdarbietungen wie mit einem lustigen Sketch um die "höhere" Mathematik punktete. Vom Casino Royale zum Piano Royale war es für Inga Horstmann und Maren Riegel, die den Abend musikalisch eröffneten, nur ein kleiner Schritt. Anspielungen auf 007 fanden sich in allen Programmpunkten, ob dabei nun Liebesgrüße vom Staberg die Runde machten oder der MI 6 launig seine Stimme erhob. 130 Abiturientinnen und Abiturienten und zwei SchülerInnen mit Fachhochschulreife nach Klasse 12 verabschiedeten die beiden Gymnasien bei ihrer gemeinsamen Feier, die nach dem offiziellen Teil in einen rauschenden Ball überging.

"Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich niemals mit dem Stand der Dinge zufrieden geben", machte Dr. Werth den jungen Erwachsenen Mut, sich neuen Herausforderungen zu stellen. "Suchen Sie in Ihrem Bereich nach neuen Antworten", forderte er auf. "Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich die Sehnsucht nach einer besseren Welt erhalten." Wenn alle "da, wo wir sind", kleine Schritte gingen, könne nur etwas Positives gelingen. "Die Zukunft ist offen und es liegt an uns, was wir daraus machen."

Martha-Jo Groth schaffte Traumnote 1,0

Gemeinsam mit Scholl-Direktorin Antje Malycha nahm Dr. Werth die Ehrungen vor und händigte den Schulabgängern die Zeugnisse aus. Jahrgangsbeste am Geschwister-Scholl-Gymnasium wurde Martha-Jo Groth, die die Traumnote 1,0 erreichte. Am Zepp schaffte Erik Gloerfeld mit der Note 1,3 das beste Abitur. Herausragende Leistungen u.a. in den Fächern Französisch, Physik und Chemie, Engagement in der Schülervertretung, beim Sanitätsdienst und im künstlerischen Bereich (Tanz, Theater und Gesang) fanden besondere Würdigung. Mit einer Foto-Galerie im Hintergrund untermalte die "Stimme des MI 6", hinter der sich Mitglieder der Stufe unter Leitung von Cornelia Heinz verbargen, ihre launige Darbietung. Murat Circi und Sebastian Ulrich übernahmen die schöne "Pflicht", stellvertretend im Namen Ihrer Majestät für die Stufe zu sprechen. Trotz diverser Unterschiede habe der Agenten-Jahrgang etwas gemeinsam: "Wir waren die Ersten, die das Zentralabitur schreiben durften." Mit dem Dank an Lehrer und Eltern verbanden sie die Aufforderung an ihre Mitschüler: "Habe Mut weiterzumachen."

Auf sich aufmerksam machten sowohl die Goldsingers mit erfrischendem a cappella-Gesang als auch Anna Thurau mit einer famosen Tanzdarbietung. Flügel verliehen Carolin Greif und Karsten Patzer ihren ehemaligen Mitschülern mit einem bezaubernden Duett.

 

Herausragende Leistungen

  • Mit einem Notendurchschnitt besser als 2,0 meisterten am Zepp Christopher Jülich und Stefan Schulte (1,9), Manuela Hartung, Benjamin Koch und Sabina Pajaziti (1,8), Tillmann Helmus (1,7), Nina Klein (1,5) und Erik Gloerfeld (1,3) ihr Abitur.

 

  • Am Scholl bestachen Christian Bergs, Ann-Christin Dembert, Benedikt Henrichs und Nikolai Ingenerf (1,9), Inga Horstmann und Maren Riegel (1,8), Ann-Kathrin Hoffmann und Jan Deisenroth (1,7), Julia Müller (1,6), Kathrin Schubert, Anna Domenique Mierswa und Peter Bause (1,4), Murat Circi und Anna Thurau (1,3), Dorothee Ohle (1,1) und Martha-Jo Groth (1,0) mit herausragenden Leistungen.