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Bunter Abschluss für ereignisreiches Jahr

WR vom 20.06.07 - Hunderte gutgelaunte Schüler, Ehemalige, Eltern und Lehrer genossen beim traditionellen Grillabend der Staberger Gymnasien "Zepp" und "Scholl" am Dienstag den warmen Sommerabend und die lockere Atmosphäre auf dem Schulhof. Fröhliche Gespräche und Grillgeruch lagen in der Luft.

"Der Grillabend ist sehr gut besucht", freute sich ZGL-Schulleiter Dr. Stefan Werth, dass auffallend viele Ehemalige und Eltern den Weg in ihre alten Schulen gefunden hatten. Überall wurden ehemalige Mitschüler und Lehrer, die man nach Jahren einmal wiedersah, freudig begrüßt. "Einige Klassen haben ihre Jahrgangstreffen und die Management AG hat ihren Stammtisch hierhin verlegt."

"Es ist ein bunter Abschluss für ein aufregendes Schuljahr und die Abiturienten kommen jetzt erstmals nicht mehr als Schüler", meinte GSG-Leiterin Antje Malycha zum beliebten Grillfest. "Warum kommen sonst viele Eltern, deren Kinder nicht mehr hier in der Schule sind." Nachmittags werden am ZGL traditionell die künftigen Sextaner mit ihren Eltern begrüßt, um erste Kontakte zu knüpfen und sich das Treiben beim Grillfest anzusehen.

Mit schönen Tanzeinlagen begeisterten die Mädchen des Tanzprojektes "Dance 4 Fans" ihr Publikum und wurden für die gelungenen Shows mit viel Applaus belohnt. Lehrerin Anneke Raschkowski leitet die Arbeitsgruppe und erhält dabei professionelle Unterstützung von der Tanzschule Hötschl.

Der Grillabend am Staberg hat eine mehr als 20 Jahre alte Tradition. Er begann mit einem Schulball in der Karnevalszeit, den bald fast 1 300 Menschen besuchten. Einfach zuviel, daher wurde aus dem Schulball ein Grillfest im Sommer. Organisiert wurde das Riesen-Freiluftevent für die heutigen rund 1 450 Schüler von den Lehrern Egbert Gossen (ZGL) und Norbert Adam (GSG), die Bewirtungsstationen betreuten Eltern, Lehrer, Pflegschaftsvorsitzende und Schüler höherer Jahrgangsstufen.

Die Helfer an Getränkeständen und vor allem der Grillstation arbeiteten im Akkord, aber die lange Warteschlange riss nie ab. Den Schülern blieb die Aufgabe, am nächsten Tag das große Chaos wieder aufzuräumen.