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Fahrt in ein Benediktiner-Kloster in Meschede

von Rebecca Wimmer

Am 22.03.2007 ging es los. Unser Religionskurs, der aus Schülern der achten Klassen besteht, durfte als erster Kurs nach Meschede, in ein Kloster der Benediktiner Mönche fahren.

Am Donnerstag, dem Tag der Abfahrt, hieß erst einmal „ die Schulbank drücken“, denn wir mussten erst den ganz normalen Schulalltag hinter uns bringen, wobei wir uns nicht wirklich auf Mathe, Deutsch oder Englisch konzentrieren konnten: unser einziges Thema kreiste um Meschede.

Um 13.45 Uhr sind wir dann endlich losgefahren, nachdem wir in der Schule noch etwas gegessen hatten. Die Fahrt war kurz, aber lustig. Wir waren etwa eine Stunde unterwegs. Als wir ankamen, stiegen wir mit gemischten Gefühlen aus, denn keiner wusste genau, wie man sich in einem Kloster verhalten sollte. Doch diese Anfangsscheu war schnell verflogen, als wir sehr herzlich begrüßt wurden.

Sofort danach brachten wir unser Gepäck in die uns zugewiesenen Zimmer. Herr Veerkamp und Frau Stock, unsere Begleitpersonen, versammelten sich mit uns in unserem Gemeinschaftsraum. Dort haben wir dann alles Weitere besprochen. Danach hatten wir ein wenig Freizeit, die fast jeder dazu nutzte, das Gepäck auszupacken.

Gegen 16.00 Uhr gab es das erste gemeinsame Essen in Meschede. Im Anschluss haben wir uns wieder im Gemeinschaftsraum getroffen. Dort bekamen wir dann die Aufgabe, unser bisheriges Leben kreativ auszudrücken. Diese Aufgabe hat einige Zeit in Anspruch genommen und somit war die Zeit zwischen gestellter Aufgabe und dem anschließenden Gebet in der Kirche knapp.

Ab 20.40 Uhr durften wir uns selbst beschäftigen. Bis zur Nachtruhe erkundigten einige unser Wohnhaus, die Oase, oder spielten in unserem Freizeitraum Tischtennis, Billard oder Kicker. So endete der erste Tag in Meschede.

Der zweite Tag bestand aus einer Klosterführung mit anschließendem Gespräch mit einem Mönch namens Emanuel, Meditation und gemeinsamen Spielen. Nachdem wir am Vortag über die Vergangenheit gesprochen hatten, ging es an diesem Tag um die Zukunft.

Das Gespräch sowie die Klosterführung waren sehr informativ. Das Kloster ist sehr groß und besitzt eine eigene Bäckerei, Schmiede, einen Bauernhof, Gästehäuser und eine Schule. All dieses wird von den Mönchen verwaltet und bewirtschaftet. Der Gegenpool zu der Führung waren die Spiele und die Meditation, welche sowohl erholsam wie auch lustig waren. So ging auch dieser Tag vergnügt zu Ende.

Dies war leider schon der letzte Tag, denn am nächsten Morgen, direkt nachdem Frühstück, hieß es auch schon Abschied nehmen. Es war eine sehr schöne Zeit und jeder hofft, das Kloster noch einmal besuchen zu können, um wieder soviel Spaß zu haben, wie wir es hatten.