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Unser Wandertag zur Phänomenta - ein echtes Erlebnis!

von Janine Baums, Klasse 5a

Am  7. November 2006 machte die Jahrgangsstufe 5 des Geschwister-Scholl-Gymnasiums einen Ausflug in die Phänomenta.

Um 10 Uhr ging es los und wir konnten anfangen die Ausstellung zu erkunden. Jede Klasse startete von einem anderen Stockwerk aus, damit wir uns nicht ins Gehege kamen. Die Klasse 5a, die auch ich besuche, begann vom zweiten der drei Stockwerke aus. Dort gab es einen Raum, dessen Boden schief war. Man konnte durch ein kleines Fenster ins Innere sehen. Wenn man einen Freund im Inneren deponiert hatte, der langsam auf und ab ging, so sah es aus, als würde er kleiner werden, wenn er nach unten ging. Bewegte er sich nach oben, so wurde er viel größer.

Danach kamen wir zu einer Kerze und zu einer riesigen Trommel, die mit ca. 1 1/2 m Abstand so aufgestellt war, dass deren Boden genau gegenüber der Kerze war. In dem Boden war ein großes Loch. Schlug man auf die Trommel, so ging die Kerze aus.

Außerdem gab es noch eine Platte mit vielen Kompassen, die ringförmig in der runden Platte eingelassen waren. Drehte man die Platte, so zeigten ihre Nadeln trotzdem alle in die gleiche Richtung (Norden).

Draußen gab es noch 3 Stühle, vor denen ein Seil herunter hing, an dem sie selbst befestigt waren. Bei dem ersten Stuhl gab es eine Rolle, bei dem zweiten zwei, und bei dem dritten logischerweise drei Rollen. Dies war zunächst etwas unspektakulär. Sollte man sich allerdings zuerst auf dem ersten Stuhl selbst sitzend, in die Höhe ziehen, so war dies ziemlich schwer, denn man musste wegen der einen Rolle sein ganzes Körpergewicht ziehen. Beim zweiten Stuhl war dies schon etwas leichter, denn wegen seiner zwei Rollen musste man nur die Hälfte des eigenen Gewichtes ziehen. Beim dritten Stuhl dann, war es kein Problem mehr, denn durch die drei Rollen brauchte man nur 1/3 seines Gewichtes zu ziehen.

Im dritten Stock konnte man durch Fahrradfahren selbst Strom erzeugen und dadurch elektrische Geräte ins Laufen bringen (ziemlich anstrengend!), einen Ball vom Wind allein tragen lassen, einen Wasserorkan erzeugen und man konnte selber mit Hilfe eines Spiegels fliegen lernen.

Die erste Etage war nicht weniger spannend, denn dort gab es eine Kamera, unter der eine Leinwand hing, auf der man alles zeitverzögert sah. Es war interessant zu sehen, wie man z.B. von hinten aussieht oder wie man sich selbst zuwinkt. Man konnte aber auch versuchen so seinen Namen in Sand zu schreiben, dass man ihn im Spiegel richtig lesen konnte.

Dann gab es noch einen Saal des Lichts und den Keller, wo man z.B. eine riesige Seifenblasenwand erstellen konnte.

Es gab noch viele weitere tolle Stationen, die ich aber nicht alle aufführen kann, weil sonst mein Bericht bestimmt 100 Seiten lang würde. Aber ich bin trotzdem der Meinung, dass die Phänomenta  einfach ein echtes Phänomen war.