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Ausflug zum Wildpark Voßwinkel

von Max Brendel, Jonas Hansen und Lisa Viggiani, Klasse 5b

 

Hier geht es zu den Berichten der Klasse 5a und der Klasse 5c.

Am 18. September 2006 trafen sich die Klassen der Jahrgangsstufe 5 zu einem Ausflug zum Wildwald Voßwinkel. Nach einer einstündigen Busfahrt kamen wir an. Nachdem wir am Eingang unsere Eintrittskarten gekauft hatten, legten wir eine kleine Pause ein, in der wir essen und spielen konnten. An diesem Tag war es sehr diesig und dadurch sahen die Bäume aus als wären sie mit einer Nebeldecke umhüllt. Nach einer Viertelstunde wurde uns die Waldlehrerin unserer Klasse vorgestellt. Sie erzählte uns, dass das ganze Gebiet unter Naturschutz steht und erklärte uns, wie man sich im Wald verhält.  

Auf dem Weg in den Wald (Foto: Leon Schneider, 5b)

Bei Fuchs und Dachs mit Herrn Haferberger und unserer Waldlehrerin (Foto: Leon Schneider, 5b)

Unsere Waldlehrerin führte uns als erstes zu einer Stelle im Wald, wo Sauerklee und Brennnesseln wuchsen. Sie zeigte uns, wie man dieses Waldgemüse isst. Dies konnten wir dann selbst probieren. Das schmeckte!

Als wir keinen Appetit mehr hatten, gingen wir zu den Waschbären. Diese waren sehr neugierig und versuchten, ihre Pfoten durch den Zaun zu strecken. Als wir gerade gehen wollten, fand unsere Waldlehrerin eine winzige Erdkröte. Wir ließen sie wieder frei, nachdem alle sie betrachtet hatten.

Lena beim Falterspiel (Foto: Leon Schneider, 5b) Wildbeobachtung (Foto: Marco Hoffmann, 5b)

Danach kamen wir zu dem Gehege mit den Füchsen und Dachsen. Wir durften anschließend die Bauten der beiden Tiere betrachten. Jedoch hat man nicht viel gesehen, da der schlaue Fuchs genau vor dem Guckloch lag.

Dann ging es zu den Uhus und Waldkäuzen. Einer der großen Uhus flog gerade geräuschlos durch das Gehege. Als wir aus diesem Gehege heraus waren, sollten wir auf dem Boden liegende Blätter und Früchte der Bäume sammeln. Jeder fand etwas Interessantes, das wir dann gemeinsam untersuchten.

Danach machten wir ein Spiel, dabei ging es um die Fledermaus. Wir verbanden uns die Augen und ein Kind war die Fledermaus, die anderen waren Falter. Die Fledermaus musste die Falter fangen. Wir machten es wie die Fledermaus und schickten Schallwellen aus. Dadurch kann die Fledermaus erkennen, wo ein Insekt ist. Wenn das Insekt die Schallwellen berührt, werden diese wieder zurückgeleitet. Also rief unsere Fledermaus immer „Falter!“ und diese antworteten „Fledermaus!“ – schnell wurden sie trotz verbundener Augen eingefangen.

Anschließend kamen wir zu dem Damwild, Rotwild und den Muflons. Sie waren auf einer großen Wiese und wir konnten sie gut beobachten. In einem Unterstand sahen wir uns Geweihe und Schädel dieser Tiere an. Danach hatten wir noch etwas Freizeit, in der wir auf dem Abenteuerspielplatz Floß fahren und toben konnten. Bevor wir wieder zum Bus mussten, bekamen wir noch einen Gutschein, mit dem wir uns ein Eis kaufen konnten.

Das war ein schöner Tag!