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Ein Riesenprogramm für Jung und Alt

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WR v. 14.12.07 ... "Christmas Time is Here Again": Mit einem Riesenprogramm, das Jung und Alt mit Highlights aus Klassik, Musical und Pop verwöhnte, stimmten Solisten und Ensembles des Geschwister-Scholl-Gymnasiums am Donnerstagabend ein begeistertes Publikum auf Weihnachten ein. Vor voll besetzten Rängen trumpften die Mitwirkenden des großen weihnachtlichen Konzerts in der Schulaula mit Gesangsdarbietungen, Musik von Haydn bis Jimi Hendrix und reizenden, kleinen Spielszenen auf.

Über 200 Akteure brillierten auf der Bühne zum festlichen Lichterglanz. "Christmas Time was There Again" zu Tannenduft und Kerzenschein.

An die Tradition der bunten Abende der 90er-Jahre, aus denen das alljährliche weihnachtliche Schulkonzert hervorgegangen ist, erinnerte Schulleiterin und Moderatorin Antje Malycha in ihrer Begrüßung.

Einen Potpourri der besonderen Art versprach sie Schülern, Lehrern und Eltern. Ihr Dank ging an Cornelia Heinz, die für die Gesamtleitung des Abends verantwortlich zeichnete, Silvia Greiten und Sascha Böddecker. Der Abend spiegele die Vielfalt des Musiklebens an der Schule, weckte sie Vorfreude auf zarte, poetische und überschäumend fröhliche Gute-Laune-Klänge.

Auf einem afrikanischen Gospel aus Botswana basierte der Ohrwurm "Sana Sananina", akzentuiert dargeboten von den Klassen 5 und 6 (übergreifendes Musikprojekt), der den Abend rhythmisch eröffnete.

Intensives Chortraining ließen das "Halleluja, Amen" und "Last Christmas" der Fünft- und Sechstklässler erkennen.

Sehr gefühlvoll erwies Jeannine Leitgeb (Klavier) Billy Joels "Piano Man" die Ehre. Zum poetischen Highlight avancierte ihre Version des Whitney Houston-Hits "One moment in time", die sie mit ihrem Bruder Nicolas (Trompete) auf die Reise schickte. Pfiffige Ideen begleiteten Musik, Spiel und Gesang.

Die 7er brachten einen schläfrigen Löwen ("The lion sleeps tonight") zum Konzert mit und dezimierten "10 kleine Weihnachtsmänner" schwarzhumorig nach 10 kleine Negerlein-Manier. Als Osterhasen, die dem letzten, übriggebliebenen Weihnachtsmann Gesellschaft leisteten, mussten die Lehrer 'ran.

Zündend musikalisch stellte sich der Eltern-Schüler-Lehrer-Chor mit Stücken des Osloer Gospel Chors vor. "Come let us sing" hieß es einladend und ansteckend fröhlich. Auch der weihnachtliche Part der 120 Akteure zwischen 10 und 60 Jahren, die tolle Solisten in eigenen Reihen hatten, war ein stimmgewaltiger Ohrenschmaus.

Zum "Tanz der Vampire" - düster, bedrohlich und geheimnisvoll - luden Janica Abel, Julia Bracht, Simon Graeber, Lavinia Hardt und Marcel Laudien mit dem Musical-Hit "Totale Finsternis" ein.

Augenzwinkernd wandelte der 12er MuP-Chor auf den Spuren der Wise Guys und gab zu bedenken: "Du kannst nicht alles haben".

Christopher Abel, Bastian Grüger und Adam Wieczorek frönten mit John Miles der "Music" als erster großer Liebe.

An den großen Jimi Hendrix erinnerte die eigens für's Konzert gegründete Band (Christopher Abel, Simon Graeber und Adam Wieczorek) mit unvergessenen Songs.

Ein großer Wurf, spritzig und vom Zauber der Abenteuerlust beseelt, gelang dem Schulorchester, das dem "Fluch der Karibik" nachspürte und Captain Jack in die Aula bemühte.

Als Ehemalige brachte Maren Riegel (Cello), begleitet von Melanie Blöink am Klavier, ein Haydn-Adagio in den Abend ein.

Von "November" in "Dezember" münzte das Staberger Gitarrenquartett Angela Funk, Lara Schlootz, Henri Humpert und Maximilian Reintke seinen virtuosen Saitenzauber um.

Laura Wiebe glänzte mit "Santa Baby", einem der originellsten, kessesten Weihnachtssongs. Abschließend versprachen die 12er instrumental: "Santa Claus is coming on town".