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Skifahrt der 10. Klassen ins Zillertal

von Luisa Wacker und Hannah Sausen (10b)            Hier geht es zum Bericht der 10c

Am Abend des 26. Januar wurden noch die letzten Wünsche der Eltern überbracht, dann hieß es: Zillertal wir kommen! Nachdem um 2 Uhr nachts auch die letzten den Versuch aufgaben zu schlafen, wurden diverse Stops bei McDonalds gemacht. Nach 12 Stunden Fahrt kamen wir morgens leicht verschlafen um 6 Uhr im kalten, dunklen, noch träumenden Uderns an. Koffer aus dem Bus und dann bloß ins Warme und das leckere Frühstück genießen. Am Samstagnachmittag wurden dann für die meisten Ski ausgeliehen und allgemeine Erkundungstouren in der Umgebung bewältigt.

Am Sonntagmorgen wurde das Skigebiet „Kaltenbach“ zum ersten Mal vom 10. Jahrgang  des GSG unsicher gemacht. Allerdings bot das schlechte Wetter den Anfängern einen schlechten Start. Nach einem typisch österreichischen Abendessen fielen alle erschöpft in ihre Betten.

Der nächste Tag  brachte viel Neuschnee und Sonne mit sich. Und somit ging für alle Gruppen das Abenteuer Skifahren erst richtig los und es wurde ein erlebnisreicher Tag, der mit dem Klassenabend der 10a, der ganz unter dem Motto "Pantomime" stand, gemütlich zu Ende ging.

Auch am Dienstag bot sich von den Bergen des Skigebiets eine herrlich Aussicht, die die Pausen an den sonnenbeschienenen Hütten zu einem zweistündigen Erlebnis machte. Selbst die sonst so korrekten Lehrer ließen sich von den Schülern und dem perfekten Wetter zu einigen Späßen, wie Formationsfahren oder „Schneeraupen“ hinreißen.
Da am Abend König Fußball das Programm beherrschte, gönnten wir uns auch hier einen wohlverdienten erholsamen Abend.

Das schöne Wetter am Mittwoch konnten viele nicht genießen, da sie wegen den typischen Skiurlaubskrankheiten, wie Erkältungen, Bänderüberdehnungen und anderen Verletzungen in der Herberge blieben oder den Tag auf der Alm verbrachten. Also fuhren wir nur bis 15 Uhr Ski und hatten nachher umso mehr Zeit um die Gegend rund um den Finsinger Hof zu erkunden.

Trotz der anfänglich über unserem Skigebiet herumschwirrenden Wolken wurde auch der Donnerstag zu einem weiteren, erfolgreichen Tag. Doch das schlechte Wetter hatte auch seine guten Seiten. So nutzen viele Gruppen die Gunst der Stunde und erkundeten die Talabfahrt, wo sich weiter nach unten die Nebeldecke auflockert und uns so einen wunderschönen Ausblick über das Tal bot. Auf dem Weg in der Gondel wieder hoch zur Bergstation hatten wir dann Zeit genug, unseren täglichen Gesprächen mit den Lehrern nachzugehen. Der Abend fand dann nach dem Klassenabend der 10b unter dem Motto „Lehrer, ärgere dich nicht“ sein Ende.
 
Auch wenn der Freitag unser letzter Tag war, wollten wir uns bei Sonnenschein und gefühlten 25 Grad in der Sonne von unserer mittlerweile lieb gewonnen Piste verabschieden. Zum letzten Mal schwangen wir uns auf unsere Bretter und selbst die Anfänger waren mit teilweise 50 km/h unterwegs. Zwischen Kofferpacken und allgemeiner Aufbruchsstimmung hat Frau Schulte bei dem Klassenabend der 10c ihren Traummann beim Herzblatt gefunden. Außerdem gab es einen Schmink-Contest für alle Lehrer sowie altbekannte Kinderspiele wie das Topfschlagen.
 
Am Samstagmorgen wurden wir dann liebevoll (wie natürlich jeden Morgen) um 6 Uhr von den Lehrern geweckt. Schnell frühstücken, denn unsere Nachfolger standen ja schon vor der Tür, so wie wir vor einer Woche, dann schnell in den warmen Bus und los in Richtung Sauerland. „Servus“ Österreich, „Hallo“ Deutschland. Somit fand auch diese erfolgreiche Klassenfahrt im mittlerweile schneeweißen Lüdenscheid am Samstagnachmittag sein
Ende.