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Praktische Orientierungshilfe

Berufsinformationstag an den Staberger Gymnasien: 150 Schüler pendeln zwischen den Branchen. Mancher Vertreter betreibt echte Imagepflege.

LN v. 20.05.08 - „Sozialversicherungsfachangestellter – wenn Sie das ausgesprochen haben, können Sie schon fast wieder Feierabend machen.“ Ulrich Müller von der AOK weiß, dass sein Berufsstand unter einem staubtrockenen Image leidet. Umso wichtiger war ihm gestern, seine Zuhörer davon zu überzeugen, dass der Arbeitsalltag im „Dienstleistungsunternehmen Krankenkasse“durchaus spannend sein kann.

Müller war einer von 14 Referenten, die beim Berufsinformationstag am Staberg Informationen aus der Praxis gaben – und damit Orientierungshilfe. 150 Schüler – Abiturienten des nächsten Jahres von „Scholl“ und „Zepp“ – pendelten zwischen den Info-Angeboten und damit zwischen den Branchen. Tourismus und Großhandel, IT-Berufe und Steuerberatung, Zeitung und Verwaltung, Gesundheitswesen und Betriebswirtschaft – die Themen waren von den Organisatoren Gerd Peters (Zepp) und Jürgen Prüfer (Scholl) bewusst breit gestreut worden, um den Schülern möglichst viele verschiedene Felder vorzustellen, die ihnen nach dem Schulabschluss Perspektiven eröffnen.

Großen Zuspruch erfuhr auch Michaela Trzecinski. Die Vertreterin der Agentur Mark referierte allgemein über Berufschancen von Frauen – besonders im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dass sich in ihrer Runde nicht nur Schüler einfanden, bewertete sie dabei als positiv: „Wir müssen bei dem Thema noch an der Einstellung der Männer arbeiten.“