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Klassenfahrt der Klasse 6c nach Norderney

von Sophia Sabatzki

Am Sonntag ging es dann endlich los. Wir die Klasse 6c, trafen uns um 7.30 Uhr vor der Schule, um nach Norderney aufzubrechen. Trotz schlechten Wetters waren alle gut gelaunt, sogar die Eltern. Nachdem das ganze Gepäck verstaut war und alle auf ihren Plätzen saßen, machten wir uns auf eine lange Busreise zum Fähranleger auf.

Dann endlich kamen wir um 12.00 Uhr am Hafen an. Das Wetter hatte sich über die lange Fahrt hinweg verbessert und die Pullis wurden ausgezogen. Als wir dann um 13.30 Uhr alle auf der Fähre versammelt waren, packten viele ihr Frühstück aus. Herr Wolff hatte uns vorher vor bösen Möwenattacken gewarnt. Trotz dieser Warnung packte Micha sein Brötchen aus, doch als er genüsslich in sein Brötchen beißen wollte, kam ihm eine Möwe zuvor.

Gegen 15.00 Uhr erreichten wir endlich die langersehnte Jugendherberge vom TUS Norderney. Als uns die Besitzerin begrüßt hatte, wurden die Zimmer bezogen. Am Nachmittag machten wir dann unseren ersten Strandbesuch und einige schwammen auch im Meer. Nach einem leckeren Abendessen wurde dann auf zwei riesigen Leinwänden, die in zwei großen Zelten aufgebaut waren, Fußball geguckt (Deutschland : Polen). Nach einem coolem Sieg für die Deutschen gingen wir dann alle ins Bett.
 
Am nächsten Morgen, als alle gut ausgeschlafen waren, gab es ein großes Frühstücksbuffet. Nachdem sich alle satt gegessen hatten, beschlossen wir auch heute zum Strand zu gehen. Dort angekommen spielten einige Kinder Volleyball, andere gingen schwimmen und der Rest machte es sich auf Handtüchern bequem. Als wir zur Mittagszeit wieder in der Jugendherberge waren, durften wir ein leckeres Essen genießen. Nachmittags gingen dann einige mit Frau Bluhm in die Stadt oder hielten sich am Strand auf. Nach dem Abendessen wurde dann das Licht in den Zimmern ausgemacht und geschlafen.

Der nächste Tag, Dienstag. Heute würde dann endlich das eigentliche Programm starten. Am Frühstückstisch saßen viele müde Gesichter, denn einige hatten die Nacht nicht mit schlafen verbracht. Nach dem Frühstück ging es dann zum National Parkhaus am Hafen. Dort angekommen, schauten wir uns einen Film über das Wattenmeer an und danach war eine Hausrallye geplant. Zum Mittagessen waren wir dann alle wieder in der Jugendherberge. Um 13.30 Uhr brachen wir zum Minigolfen auf. Auch wenn einige das Ziel sehr oft verfehlten, hatte es allen riesig Spaß gemacht.

Der nächste Morgen, Mittwoch. Heute hatten wir uns viel vorgenommen, doch ob das Wetter halten würde? Egal, beim Frühstück informierten uns Frau Bluhm und Herr Wolff darüber, dass wir gleich erst mal einen Sandburgen Wettbewerb am Strand veranstalten würden. Am Meer angekommen, wurden Gruppen eingeteilt und schon ging es los. Sinn der Sache war, eine Murmelbahn in die Sandburg mit einzubauen. Zum Schluss wurden die Sandburgen beurteilt und dann mussten wir auch schon wieder zurück.

In der Jugendherberge hielten wir uns nur kurz auf, denn gleich würden wir eine Wattwanderung machen. Am Watt angekommen, begrüßte uns Wattführer Pauli und schon watschelten wir mit nackten Füßen los. Pauli erklärte uns viel über das Leben im Watt usw. Doch plötzlich fing es an zu regnen, und wir klapperten mit den Zähnen. Den Rest des Nachmittags hielten wir uns in der Stadt auf, wo Eisessen angesagt war. Nach einem leckeren Abendmahl sangen wir alle noch ein bisschen.
 
Donnerstag, der fünfte Tag auf Norderney. Beim Frühstück wurde über den Tag gesprochen. Denn heute war unsere Fahrradtour geplant, doch wir rätselten, ob wir nicht die Regenjacken brauchen würden. Aber der Himmel hatte sich dann doch noch aufgelockert und wir marschierten los. Am Fahrradverleih angekommen, wurden uns die passenden Fahrräder zugeteilt und als alle startklar waren, radelten wir los. Unser Ziel: Das Schwimmbad in Norderney. Nach 15 minütiger Fahrt, schlossen wir unsere Fahrräder ab und gingen in die Schwimmhalle. In Blitzgeschwindigkeit waren alle umgezogen und durften ins Wasser hüpfen. Im Schwimmbad gab es eine Rutsche und jede volle und jede halbe Stunde Wellen. Nach 1½  Stunden Schwimmbad wurde geduscht, sich angezogen und gefönt. Anschließend an der frischen Luft, machten wir eine zweistündige Fahrradtour, die wir wegen starkem Wind kürzen mussten. Nach der Anstrengung durften wir uns dann satt essen. Das Abendessen ging schnell vorbei, denn die Lehrer hatten sich für diesen Abend etwas   Besonderes einfallen lassen. Wir würden „Norderney sucht den Superstar“ spielen, wofür sich jeder etwas Lustiges überlegen sollte. Frau Bluhm spielte die Moderatorin und der Rest die Stars. Wir lachten viel, denn einige Ideen waren wirklich fernsehreif. Als dann endlich der Superstar fest stand, gingen wir alle zu Bett.

Der nächste Tag. Schon beim Frühstück spürte man Aufregung, denn heute war der letzte Tag auf Norderney. Als wir uns alle ein Lunchpaket zubereitet hatten, war Zimmeraufräumen angesagt. Als die Koffer gepackt, die Zimmer in einem ordentlichen Zustand waren, verabschiedeten wir uns von der gastfreundlichen Besitzerin. Wir machten uns mit dem Bus zum Hafen auf. Um 12.00 Uhr legte unsere Fähre ab und es ging zum Festland. Am Festland angekommen, gingen wir zügig zum Bus, denn alle wollten so schnell wie möglich nach Lüdenscheid kommen. Als alle ihre Plätze gefunden hatten, machten wir uns auf den Weg. Nach vier Stunden Fahrt kamen wir um 15.00 Uhr in Lüdenscheid an, wo unsere Eltern schon auf uns warteten. Jetzt ging alles sehr schnell, die Autos mit Koffern bepackt und ab nach Hause. Die Klassenfahrt hat mir richtig gut gefallen und ich glaube, dass ich nicht alleine dieser Meinung bin.