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Gütesiegel "Berufswahlorientierte Schule" an elf allgemeinbildende Schulen verliehen

Pressebericht der agentur mark

Foto: agentur mark

Im Rahmen des bundesweiten Netzwerkes „Berufswahlsiegel“ unter Regie der Bertelsmann-Stiftung hat die agentur mark GmbH in Kooperation mit der KNIPS Hagen und den Wirtschaftsjunioren Hagen/Ennepe-Ruhr und dem Kreis Junger Unternehmer Iserlohn 2007 erstmals das Gütesiegel „Berufswahlorientierte Schule“ an allgemeinbildenden Schulen im Märkischen Südwestfalen verliehen. Von den 144 allgemeinbildenden und weiterführenden Schulen in Hagen, dem Ennepe-Ruhr- und dem Märkischen Kreis haben sich 26 schriftlich um das Siegel beworben, 14 haben das Auditierungsverfahren durchlaufen und 11 dürfen nun mit dem Siegel „Berufswahlorientierte Schule“ werben.

Das Fichte Gymnasium, die Ganztageshauptschule Dahl, die Geschwister-Scholl Hauptschule, die Pestalozzi-Förderschule die Gesamtschule Haspe (alle Hagen), das Friedrich-Harkort-Gymnasium (Herdecke), die Städtische Gemeinschaftshauptschule Ost (Schwelm), die Volmetal-Förderschule (Meinerzhagen), die Martin-Luther-Hauptschule (Iserlohn), das Geschwister-Scholl-Gymnasium und das Zeppelin-Gymnasium (beide Lüdenscheid) zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich hinsichtlich der berufs- und studienwahlvorbereitenden Maßnahmen vom Durchschnitt abheben.

„Schülerinnen und Schüler einer SIEGEL-Schule sind am Ende ihrer Schullaufbahn in der Lage, die Entscheidung für oder gegen einen Beruf selbstständig und ganz bewusst zu treffen“, davon sind Erik O. Schulz (agentur mark), Knut Schuster (WJ Hagen/EN) und Björn Schauerte (KJU Iserlohn) nach den Ergebnissen der Auditierungsverfahren überzeugt. Für die Dauer von drei Jahren darf sich die Schule als SIEGEL-Schule bezeichnen und mit dem Gütesiegel werben. Danach muss sie sich rezertifizieren, um Kontinuität und Nachhaltigkeit zu beweisen.

Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) hat zudem einen Sonderpreis in Höhe von 500,00 Euro ausgelobt, den die Hagener Geschwister-Scholl-Hauptschule für das Projekt „Entlassstatistik“ erhalten hat. „In dieser Statistik werden zahlreiche Daten über Schulabgänger und deren weiteren Werdegang gesammelt. Damit wird seitens der Schule erstmalig Verantwortung für die berufliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler über den Schulentlasstag hinaus übernommen“, sagt SIHK-Bildungsgeschäftsführer Andreas Lux.

Das Siegel berufswahlorientierte Schule hat den Schulen die Chance gegeben ihre Maßnahmen im Bereich der Berufswahlorientierung einem kritischen Blick von außerhalb zu unterziehen. Die Jury setzte sich aus Mitgliedern der Wirtschaft, der Arbeitsverwaltung, Eltern- und Schülervertretung sowie Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretungen zusammen. „Uns ist es ein besonderes Anliegen die Kommunikation zwischen Schule und Wirtschaft zu verbessern. Eine lebhafte Zusammenarbeit mit Unternehmen trägt viel zu einer gelungenen Berufswahlorientierung bei, das haben die zahlreichen Schulbesuch gezeigt“, betonen“, betonen Erik O. Schulz, Knut Schuster und Björn Schauerte.

Alles in allem lässt sich nach dem ersten Auditierungsverfahren ein positives Resümee ziehen. Dass sich jedoch von den sieben Realschulen, die sich beworben haben, am Ende keine als Siegelschule bezeichnen darf, gibt der Jury Anlass zu einer kritischen Nachbetrachtung. „Festzustellen bleibt hier, dass den Gründen für dieses Ergebnis möglichst gemeinsam mit den Schulen nachgegangen werden muss, damit sich dies im Durchlauf 2008 ändern kann.“