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Presseerklärung

Eröffnung der Cafeteria des Geschwister-Scholl-Gymnasiums

Was vor einem Jahr noch undenkbar war, ist nun Wirklichkeit geworden:
Nach der Eröffnung eines großen Arbeitszentrums hat das Geschwister-Scholl-Gymnasium nun seine eigene Cafeteria, in der sich bis zu 100 Schülerinnen und Schüler von 09.25 bis 14.00 Uhr in einer gemütlichen und familiären Atmosphäre stärken und aufhalten können. Große Tische und bequeme Stühle laden nicht nur zum Essen ein, hier kann auch schon einmal mit den Hausaufgaben begonnen und auf den Bus gewartet werden.

Politik und Verwaltung stellten zu Beginn des Jahres Gelder bereit, die der Startschuss für die weiteren Schritte waren. Besonders danken möchte ich hier unserem Schuldezernenten, Herrn Dr. Wolfgang Schröder, und dem Vorsitzenden des Schulausschusses, Herrn Jens Voß. Ohne ihre Unterstützung hätte der Schulausschuss und der Rat sicher nicht einer Cafeteria zugestimmt.

Die Planung wurde von Eltern vorgenommen und mit der Zentralen Gebäudewirtschaft und dem Schulverwaltungsamt abgestimmt.
In vielen Stunden einigten sich unsere Eltern auf ein Konzept, das die Gründung eines gemeinnützigen Cafeteria-Vereins vorsah, in dem Eltern, Großeltern, Schüler/-innen und Lehrkräfte gemeinsam die Cafeteria betreiben sollten.
Danken möchte ich hier Frau Linnepe-Turck, der Geschäftsführerin des Fördervereins, Frau Toop, unserer Schulpflegschaftsvorsitzenden sowie Frau Leitgeb, der stellvertretenden Geschäftsführerin des Fördervereins für die unzähligen Planungsgespräche, Verköstigungen, Vertreterbesuche u.a.

Allein der Ort, das bis dahin eher kühle Aula-Foyer, stellte uns vor erhebliche Herausforderungen, wollten wir das Aula-Foyer doch jederzeit wieder als leeres Foyer für Veranstaltungen nutzen. Wir fuhren nach Dortmund, studierten computergestützte Simulationsprogramme, in denen wir verschiedene Tischmodelle innerhalb weniger Sekunden einklappen und unter die Treppe fahren konnten, saßen Probe und warteten dann doch noch bis Ende Oktober auf die Stühle. Hier möchten wir vor allem Frau Kotziers und Frau Rudolf vom Schulverwaltungsamt und Herrn Welter von der Zentralen Gebäudewirtschaft danken, die uns beratend zur Seite standen. Herr Welter hatte die Bauverantwortung, was sich mitunter als durchaus schwieriges Unterfangen erwies, kamen doch der ein oder andere Rohrbruch, die falsche Arbeitsplatte u.v.m. zusammen.

Im Juni gründeten wir dann unseren Cafeteria-Verein, dessen Vorsitzende Frau Sigrid Mauter und stellvertretender Vorsitzender Udo Stabenau wurden. Unsere Schülersprecherin Janna Starke wurde Schriftführerin, ein weiterer Schüler übernahm die Buchführung.

Rechtlich wurden wir bei der Gründung des Vereins von der Kanzlei Bergfeld & Partner beraten. Mein Dank gilt hier Herrn Hans Ebke, der alle notariellen Vorgänge betreute. 

Und dann begann die Zeit des Herzklopfens und der bangen Sorgen. Konnten wir der hohen Verantwortung gerecht? Würden genügend Eltern ihre Freizeit opfern und regelmäßig bei uns arbeiten? Welche Organisationsabläufe sollte es geben? Wer kauft eigentlich ein? Wer putzt? Wer macht den Einsatzplan? Wer ist für die Deko zuständig? Die Fragen purzelten wie Murmeln auf einen Steinboden und jede einzelne versetzte uns in neue Aufregung. Gemeinsam sprachen wir uns Mut zu und waren fest entschlossen, uns auf keinen Fall entmutigen zu lassen.

Getragen von der Idee, sich für die Kinder zu engagieren, meldeten sich über 40 Mütter, Großmütter und Großväter zur Gesundheitsbelehrung am ersten Schultag im neuen Schuljahr, d. 6. August 2007. Und von da an hieß es nur noch Warten, Warten und noch einmal Warten… Immer wieder wurden die Einsatzpläne über Bord geworfen, fast glaubten wir nicht mehr daran, dass hier einmal Kinder in einer schönen Atmosphäre essen könnten.

Zuversicht und Kompetenz sind eine unbesiegbare Armee, sagen die Engländer. Dass daran etwas wahr ist, merkten wir, als in der Endphase von Ende September bis zum 18. Oktober immer mehr Fachleute auftauchten und Sponsoren uns unterstützten.

Endlich gelang es, die Testphase der Cafeteria am 19. Oktober 2007 zu eröffnen. Sie endet Ende dieser Woche und ab dem 12. November 2007 beginnt der optimierte Betrieb der Cafeteria.

Danken möchten wir heute all denjenigen, die zur Verwirklichung unserer Cafeteria beigetragen haben:

  • den Schreinerinnen und Schreinern der Zentralen Gebäudewirtschaft, die sich immer wieder neue Ideen haben einfallen lassen, um unsere Wünsche zu erfüllen
  • den Maurern und Fliesenlegern, die ein Klasse Team bei uns waren und uns mit Rat und Tat unterstützen und uns zu fast jedem Fliesenkauf mitnehmen wollten
  • den Handwerksbetrieben Elektro Niggemann sowie Sanitär Steinhauer und Schmerbeck
  • der Volksbank Lüdenscheid für ihre außerordentlich großzügige Unterstützung in Höhe von 5000,00 Euro, mit der wir sämtliches Küchenzubehör kaufen konnten und als Dank eine Kunstaustellung in der Volksbank – gemeinsam mit dem Zepp – veranstalten
  • dem Verein Freunde des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, dessen Anschubfinanzierung in Höhe von 7700,00 Euro die Anschaffung der Tische und Stühle sowie einer Stellwand sicherte
  • dem Schreinerbetrieb handwerk4, insbesondere seinem Geschäftsführer Herrn Dietmar Wacker, der für uns hochwertige Schränke gearbeitet und gesponsert hat und zudem für 30 große Schließfächer für das Arbeitszentrum gesorgt hat
  • der Firma Bücher GmbH Metalloberflächenveredelung, die uns einen Edelstahltisch gesponsert hat
  • einem namhaften Lüdenscheider Einrichtungshaus und einer großen Elektrofachhandel-Niederlassung, die uns großzügigen Einkaufsnachlass gewährt haben
  • Herrn Peter Rosenberg, den Geschäftsführer der Weinstube Le Caveau, für seine kluge und umsichtige Beratung
  • Frau Petra Bernhardt, die in ihrer Funktion als Beraterin für Vorwerk Thermo-Mix-Geräte die Spende eines wertvollen Thermo-Mix-Geräts von Familie Assmann aus Dortmund organisiert hat
  • Frau Dr. Susanne Enders, die sich eigens für uns als Gesundheitsberaterin hat ausbilden lassen, um so kostenlose und zeitlich flexible Gesundheitsbelehrungen für unsere Cafeteria-Helferinnen und –Helfer durchführen zu können
  • dem Vorstand des Cafeteria-Vereins:
    • Frau Sigrid Mauter, die seit vielen Wochen auch an den Wochenenden und an Ferientagen unermüdlich im Hintergrund und tatkräftig im Vordergrund die Geschäfte des Cafeteria-Vereins führt
    • Herrn Udo Stabenau, der als Steuerberater und stellvertretender Vorsitzender alles tut, um uns vor roten Zahlen zu schützen
  • Frau Heike Brüser, die für den täglichen Betrieb der Cafeteria von Essensangebot, Abläufen bis hin zur guten Laune verantwortlich ist
  • der Hausmeisterin Frau Michaela Brongkoll, die besonders in den letzten Wochen als gute Seele die Handwerker versorgte und für die Sicherheit der technischen Ausstattung zuständig ist
  • unserer Sekretärin Frau von der Heyde, die als erste Ansprechpartnerin immer Rat und Auskunft über die Cafeteria gibt und selbst in der heißen Voreröffnungsphase mit Hand angelegt hat

Der Hauptdank gilt aber unseren Müttern, Großmüttern und Großvätern, die sich bereiterklärt haben, die Cafeteria für ihre Kinder bzw. Enkelkinder ehrenamtlich zu führen, sich dafür frei nehmen, sich in Teams absprechen und zusammenschließen, Entscheidungen treffen, Verantwortung ausüben, Freundschaften schließen und Freude daran haben, für junge Menschen etwas tun zu können. Sie sind das Rückgrat der Cafeteria.