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Tim Streppel unterstrich seine Klasse

WR v. 15.09.07 Petrus muss ein Leichtathletik-Fan sein! Passend zur zweiten Auflage des Schul-Vergleichswettkampfes des Stadtsportverbandes Lüdenscheid stellte sich schönstes Wetter ein, und dies sorgte im Nattenbergstadion gestern Vormittag für nahezu optimale Bedingungen.

GSG Leichtathletik-Mannschaft unter Leitung von Uwe Wolff (links)

Und da auch die Zusammenarbeit mit der LG Lüdenscheid und den Sportabzeichenprüfern des Stadtsportverbandes bestens funktionierte, blieben die Organisatoren zur Freude von Schülern und Lehrern in ihrem vorgesehenen Zeitplan.

v.l.n.r.: Bastian Grüger, Lukas Sausen, Tim Streppel

Laufen, Springen, Werfen, Stoßen - die Kerndisziplinen der Leichtathletik waren von den 112 Schülerinnen und Schülern aus 17 der 28 Lüdenscheider Schulen gefragt. 

Je nach Altersklasse mussten 50, 75 oder 100 Meter gesprintet, der Schlagball geworfen oder die Kugel gestoßen und - diese Disziplin galt für alle - in die Sandgrube gesprungen werden. Die einzelnen Schulen hatten jeweils mindestens sechs Aktive für den Vergleichswettkampf benennen müssen, und so waren gestern auch viele Schüler am Start, die in einem Leichtathletikverein - bevorzugt LG Lüdenscheid und LG Halver-Schalksmühle - trainieren. 

v.l.n.r. Sara Steiner, Sarah Jaschultowski, Nayara Würtz

Aber auch die anderen Schüler bemühten sich nach ihren individuellen Kräften. Dass da beim Kugelstoß das Sportgerät das eine oder andere Mal nicht stilgerecht gestoßen, sondern geworfen wurde, war die logische Konsequenz aus der Tatsache, dass die Kernsportart Leichtathletik in den Lehrplänen der Schulen inzwischen nur noch eine mit anderen Sportarten allenfalls gleichberechtigte Rolle spielt.

Mit Tim Streppel gewann ein ausgewiesenes Leichtathletik-Talent, nämlich erfolgreicher Wettkämpfer der LG Lüdenscheid, die Einzelwertung. Der Schüler des Scholl-Gymnasiums sammelte insgesamt 1 879 Punkte und lieferte mit 6,58 Meter im Weitsprung die mit Abstand bemerkenswerteste Tagesbestleistung. Erstmals knackte Streppel die Sechs-Meter-Marke. Die fünf Punktbesten bekamen als Prämie jeweils Einkaufsgutscheine.

Der B-Jugendliche war auch ein fleißiger Punkte- sammler für das Team des Geschwister-Scholl- Gymnasiums, das die Schulwertung für sich ent- schied. Hier wurden die fünf besten Einzelergebnisse summiert. Das Scholl-Quintett kam auf mehr als      7.000 Punkte und distanzierte das Bergstadt- Gymnasium. 

Kurzfristig entschieden sich die SSV-Verantwortlichen für eine getrennte Grundschulwertung. Hier setzte sich die GS Bierbaum knapp vor der GS Brügge durch und bekam von den SSV-Vorstandsmitgliedern Jens Voß und Bernd Stahlschmidt den großen Wanderpokal überreicht. 

Sieben Grundschulen hatten Aktive zum Nattenberg geschickt. Sie werden dafür mit 50 Euro, die zweckgebunden für die Anschaffung von Sportgeräten eingesetzt werden müssen, belohnt. Auch die besten weiterführenden Schulen bekommen einen finanziellen Zuschuss für neue Sportgeräte.